was wollen wir

Unsere zentralen Forderungen:

  • Transparenz
    in Bezug auf Bauvorhaben und Planungsstand (Kontrolle der Entscheidungsträger des Stadtplanungsamtes). >> direkte Mitbestimmung des Bürgers in gestalterischen Fragen –
    basisdemokratisch, direkt.
  • Städtebaulich- integrative Konzepte
    mit hochwertigen Rekonstruktionen und anspruchsvoller Architektur in moderner, regionaltypischer Formensprache.
  • Reform der kommunalen Bauverordnung
    Ausarbeitung stadtteilgerechter, rechtsverbindlicher Gestal-tungssatzungen oder bindender Richtlinien in städtebaulich bedeutenden Bereichen nach den gestalterischen Grundsätzen der Regionaltypik („Dresden-typische“ Architektur).

 

Regionaltypik
Ein Wiederanknüpfen an die verdrängte und zu Teilen verges-sene Bautradition bedeutet keinen Rückschritt in „alte Zeiten“, vielmehr geht es darum, den Begriff „modern“ von veralteten – ideologisch bedingten – Stereotypen zu befreien und auf eine zeitgemäße Weise neu zu definieren. Durch eine bewuss-te Hinwendung, gilt es unsere Position zur kulturellen Identität neu zu definieren und durch eine zeitgemäße Formensprache erlebbar zu machen.
Die dafür relevanten Prinzipien sind nicht abschließend, sie dienen lediglich als Grundlage für eine vorurteilsfreie Diskussi-on, die in aller Öffentlichkeit geführt werden muss.
Ein zeitgemäßer Städtebau sollte sich am Vorkriegszustand orientieren. Dies gilt für den Straßenverlauf, als auch für den Umfang der Baumassen und der Blick- und Bezugspunkte.
Ensemblewirkung und Mischnutzung sind gleichwertig zu be-trachten und umzusetzen. Stadtquartiere mit monofunktiona-len Nutzungskonzepten sind abzulehnen, ebenso Oberfläch-lichkeit und Austauschbarkeit bei Fassaden und Dachgestal-tungen. Der seit vielen Jahrzehnten dominierende „internatio-nale Stil“ mit seinen kalten, sterilen Materialien und seiner begrenzten Formsprache, mit seinen scharfen Brüchen und strukturellen Verwerfungen, kann hier keine Lösungsansätze mehr bieten.


Visionen eines neugeordneten, kleinteiligen und urbanen Stadtgefüges

Bebauung des Königsufers

Zeichnung: P. Jeyabalan


Bebauung der Pirnaischen Vorstadt

Zeichnung: P. Jeyabalan


Idee und Zeichnung von Axel Spellenberg


Neugestaltung nach regionaltypischer Manier

Entwürfe von: http://www.fabianjaekel.com/pirnaische-vorstadt-dresden

Neugestaltung des Rathenauplatzes

Neugestaltung des Sachsenplatzes

Neugestaltung des Rossbachplatzes

Dieser Planungsentwurf des Architekten Fabian Jäkel aus Dresden zeigt eindrucksvoll, dass die ökologisch, sozial und nachhaltige Stadtplanung des ausgehenden 20. Jahrhunderts auch für die Zukunft Potenziale aufweist, um den zeitgenössisch unbefriedigend gewordenen Lösungen des sozialistischen Städtebaus (vergleichbar wenig Wohnraum bei gleichzeitiger Nutzung von viel Fläche und wirkungsarmer Begrünung) abzuhelfen.


Behutsame Stadtverdichtung

Diese Idee stammt von Benjamin Bartho. Der maximale Erhalt der Wohnbebauung aus DDR Zeiten spielt hier eine große Rolle. Dabei werden die freistehenden und städtebaulich schlecht angeordneten Wohngebäude in neue Quartiere eingebunden, um somit eine gefestigte Blockrandbebauung zu ermöglichen. Nur minimale Abbrüche bzw. Umbauten müssten an einigen Wohngebäuden stattfinden, um qualitätsvolle Ecklösungen zu ermöglichen. Während unsanierte Bürogebäude oder alte Hallen komplett ersetzt und leerstehende Grundstücke bebaut werden könnten. Ebenso sollten soviel Bäume wie möglich erhalten und in die Innenhöfe integriert werden.

Gelb: Bebauung wäre problemlos möglich, da die Grundstücke unbebaut sind.

Rot: Teilabrisse mit Umbau nötig. Sollte bevorzugt ganz abgerissen werden.

Grün: pflanzen von neuen Bäumen.

Blau: Brunnen

Pirnaische Vorstadt: größtmöglicher Erhalt der DDR-Wohnbauung

Bebauung am Sachsenplatz und Käthe-Kollwitz-Ufer

Bebauung Striesener Straße und Fetscherplatz