Quartier III- wie man als Investor Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zum Narren hält.

NEUMARKT Quartier III reloadet oder: Wie man als Investor Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zum Narren hält.

Christian Gröner ist einer von den Investoren auf die Dresden gerne verzichten kann: Skrupelloses Rendite-Streben und agieren in der (moralischen) Grauzone, ein schlechteres Beispiel kann man sich eigentlich nicht denken.
Diesem Herrn muß man zurecht vorwerfen alle am Planungsprozess Beteiligten (insbesondere die GHND!) mit falschen Proportionen und Höhenangaben (=Geschoß-Zahlen) bewußt getäuscht zu haben, aber Geld stinkt eben nicht, und damit werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach weder Politik noch Verwaltung bemüht fühlen, hier ein Exempel zu statuieren.
Jeder baut an historisch sensibler Stelle letztendlich wie er will, Gestaltungssatzungen, zeit-und kostenintensive Wettbewerbe, und B-Bebauungspläne werden damit allerdings zur Makulatur. Das macht zu recht wütend.

Gröner hat jegliche Glaubwürdigkeit eingebüßt, er weiß nur zu gut, in welcher Liga er spielt, scheint aber jeglichen Kollateralschaden im Zuge des Chaos – welches er zu verantworten hat – in Kauf zu nehmen. In der Dresdner Öffentlichkeit wagt er sich jedenfalls nicht mehr ohne Personenschutz…

Die letzte Hoffnung liegt nun auf Herrn Nöfer (der maßgeblich für die bisherigen Planungen verantwortlich war) und jenen verantwortungsbewußten Stadträten, die dafür Sorge tragen möchten, daß das Vertrauen in die Politik nicht weiter Schaden nimmt.

http://www.sz-online.de/nachrichten/uebers-dach-aufs-polizeipraesidium-3875764.html

Foto: Tag24

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