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Beispiele von negativer Architektur

geplante, im Bau befindliche und realisierte Bauprojekte in Dresden

Wohnhaus am Postplatz

Wohnhaus/ Hotel am Neumarkt

Bürohaus an der Frauenkirche

Wohnhaus von Peter Kulka

Wohnhaus am Neumarkt

Wohnhaus an der Wallstraße

Wohnhaus am Postplatz

Studenten Arpatments an der Budapester Sraße

Schule am Straßburger Platz

saniertes DDR Wohnhaus an der Wallstraße

im Bau befidliches Hotel an der Leipziger Straße

geplantes Wohnhaus an der Bautzner Straße

im Bau befindliches Wohnhaus an der Wallstraße

Wohnhaus in Löbtau

geplantes Wohnhaus am Postplatz

Wohn und Geschäftshaus am Wiener Platz

im Bau befidliches Hotel an der Marienbrücke

Geschäftshaus am Haltepunkt Strehlen

Studenten Arpatments an der Budapester Sraße

gezielte Sabotage und vertane Chancen am Neumarkt

Die ursprünglich für die Qualitätssicherung und Einhaltung des städtebaulich-gestalterischen Konzeptes am Neumarkt Dresden, ins Leben gerufene Gestaltungskommisson. Hat über Jahre hinweg bekanntermaßen, für die Öffentlichkeit zumindest so wahrnehmbar, mehr schlecht als recht, Entscheidungen getroffen. Gar ihr Amt missbraucht und gezielt schlechte Entwürfe, den Investoren und dem Stadtbild von Dresden, aufgedrückt. Viel Ärger, Geld und Bausünden, wären nicht nötig gewesen, hätte sich die Kommission an ihren eigentlichen Aufgabenziel gehalten:

Die Gestaltungskommission hatte insbesondere die Aufgabe, die ihr vorgelegten Vorhaben im Hinblick auf ihre städtebauliche und gestalterische Qualität zu überprüfen und ihre Auswirkung auf das Stadtbild am Neumarkt zu beurteilen.

Ein Schreiben, eines Investors am Dresdner Neumarkt:

Es ist völlig uninteressant, ob die Gestaltungskommission eine rechtliche Grundlage hat oder nicht. Die Macht, dieser Kommission führt ganz klar zu einer Baugenehmigung oder eben nicht.Sie können dann eben dieser Meinung Folge leisten oder sie bekommen einfach keine Genehmigung. Recht haben und Recht bekommen sind grundsätzlich verschieden. Ich lasse mir das alles bieten, weil ich nicht die finanziellen Mittel habe noch zwei Jahre auf meine Genehmigung zu warten. Entweder ich akzeptiere Auflagen oder eine Verwirklichung eines solchen Projektes an einer solchen Stelle ist einfach für mich nicht darstellbar. Schon gar nicht, wenn man wie ich den Traum hat, ein Objekt dieser Bedeutung im Bestand der Familie zu behalten. Ich habe zwischenzeitlich eine Alternativvariante für die Gasse entwickelt, die ich einmal beigefügt habe. Ob diese genehmigungsfähig ist, werden wir in den nächsten Wochen prüfen.

Auch diesem Investor wurde trotz aller Bemühungen, ein völlig unpassender und Stadtbild Zerstörender Entwurf aufgezwungen.

 

Innside Hotel Dresden - Rampische Straße

Hier wurde fatalerweise für den grobschlächtigen Entwurf entschieden. Die vorhandene Kleinteiligkeit des Straßenzuges, bewusst zerstört. Der alternative Enwurf, hätte sich mit seiner geplanten Kleinteiligkeit und den roten Dächern, wunderbar eingefügt.

ausgeführter Entwurf

alternativer Entwurf

projectstlbs-architekten

Chiapponisches Haus - Galeriestraße

Glück im Unglück. Der Stiel, der zu rekonstruierenden Fassade an der Frauenstraße (Chiapponisches Haus) sollte auch für die Seite zur Galeriestraße übernommen werden. Später wurde ein komplett modernes Erscheinungsbild für beide Straßen gefordert. Dies konnte aber zum Teil abgewendet werden. Die Galeriestraße wurde in einer modernen und schlecht gestaltenen Variante ausführt. Die Frauenstraße hat die rekonstruierte Fassade erhalten.

ausgeführter Entwurf

alternativer Entwurf

Arte4D/GHND e.V

Moritz Haus - Galeriestraße

Schon einige Jahre vor der Errichtung, hat dieser moderne Bau die Gemüter in der Gesellschaft erhitzt. Selbst reger Protest, samt prominenter Unterstützung, konnte das graue Ungetüm nicht verhindern. Staffelgeschoss und Flachdach, gesellen sich nun provokant der rekonstruierten Heinrich Schütz Residenz gegenüber. Die teilweise Kleinteiligkeit, tröstet leider nicht über die vertane Chance drüber hinweg. Die GHND schlug hier eine vesetzte Rekonstruktion des Gutbierschen Hauses vor. Auch gab es noch einige moderne Entwürfe, anderer Architekten, die sich sensibler eingefügt hätten.

ausgeführter Entwurf

alternativer Entwurf

Arte4D/GHND e.V

alternative Entwürfe

Arte4D/GHND e.V

Eckhaus am Jüdenhof/ Rosmanriengasse

Auch hier wurde gezielt sabotiert und dem Investor, dieses Ungetüm aufgezwungen. Dieser wollte stattdessen einen klassischen und harmonischen Entwurf neben den rekonstruierten Nachbarfassaden, realisieren.

Ein Artikel aus SZ: Große Fenster und eine extreme Dachkonstruktion. So soll nach Ansicht der Gestaltungskommission die Ecke an der Galeriestraße und Rosmaringasse gebaut werden. Der Entwurf stammt von den Dresdner Stellwerk-Architekten und wurde auf den ersten Platz gesetzt. Er eigne sich besonders als Pendant zum Kulturpalast und könne einen Bogen zwischen Modernem und nachgebauten Barockfassaden schlagen, so die Theorie. Doch dagegen regt sich jetzt heftiger Widerstand. Torsten Kulke von der Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden hält es für eine Fehlentscheidung. "Sowohl in seiner Dachform als auch in seiner Fassade widerspricht der Entwurf in eklatanter Weise dem städtebaulich-gestalterischen Konzept für den Neumarkt", sagt der Vorstand der Neumarkt-Gesellschaft. Kulke könne nicht nachvollziehen, warum die Kommission diese Ansicht favorisiert, obwohl besser geeignete Entwürfe, wie der der Architektengemeinschaft Schubert&Horst, vorlagen.

ausgeführter Entwurf

alternativer Entwurf

Michael Kimmerle

Quartier III

Auch in diesem Quartier ließ sich ein Störfaktor nicht vermeiden. Beim betreten des Neumarkts, sticht einem sofort das von Wörner und Partner geschaffene weiße Gebäude ins Auge. Die Strukturierungen und Anordnung der Fenster, die nahezu dem Vorkriegsbau entsprechen, gehen hier völlig i.O. Das Grundübel ist die verfehlte Materialwahl und Farbe der Fassade, die auf Drängen der Kommission gefordert wurde. Auch hier gab es alternative Entwürfe, die sich eleganter eingefügt hätten.

ausgeführter Entwurf

alternativer Entwurf

IPRO Dresden (Bild: GHND)

alternativer Entwurf

Dr.-Ing. Köckeritz (Bild: GHND)

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