Kein schöner Sommer 2019. Hotel an der Marienbrücke

Keine Einsicht und Verfahrensfehler bis zum bitteren Ende. Das kann man immer wieder betonen. Und nicht nur die Fassade ist das Problem, sondern im größeren Maße die weißen Brandwände zu den Schauseiten der Brückenauf- und abfahrten. Da helfen auch keine Änderungen in der Farb- oder Materialwahl.
Ein städtebaulicher Kardinalsfehler, welcher in keiner Zeit entstehen hätte können, außer im Dresden des 21. Jht.

Was bleibt ist Kopfschütteln.

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Hotel-an-der-Marienbruecke-Mitte-2019-fertig

 

WENN schon ein Kubus mit Brandwand, dann bitte wenigstens mit ästhetisch ansprechender Fassade! Hier einer unserer Alternativ-Vorschläge die wir vor etlichen Monaten bereits beim Bauträger eingereicht hatten. Die Antwort enthielt den Hinweis, dass unser Vorschlag überzeugen könne, jedoch keine Änderung mehr möglich wäre, da die Planungen bereits abgeschlossen seien… Visualisierung: Mit freundlicher Genehmigung >Patzschke Architekten<

 

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1 Antwort

  1. Joachim Kühne sagt:

    Zugegeben, das Hotel könnte anders aussehen. Man sollte aber die Umgebung betrachten. Da wo das Hotel jetzt gebaut wird hat nichts gestanden. An der Ecke steht eine Ruine vom Bombenangriff, jetzt beherbergt es einen Sexshop. Das Haus auf der Blum Straße ist auch keine Augenweide. Gegenüber ist der Bahndamm.
    Ich kann die Aufregung nicht verstehen, es gibt viele Ecken in Dresden wo Kritik angebracht wäre.
    Zum Beispiel: Das Hotel Stadt Leipzig gammelt nach wie vor, vor sich hin.
    Auf der Königstraße steht noch ein unsaniertes Haus mitten im Barockviertel !
    Der alte Leipziger Bahnhof und das gesamte Gelände – es tut sich nichts.
    Mitten in der Stadt – die Ruinen an der Sidonienstraße (nordöstlich von Hauptbahnhof).
    Um den Großenhainer Platz. Seit der Wende sind das mehr oder weniger Industriebrachen.
    Die sogenannte Hafencity, Elbviertel – vor kurzen noch eine Dreckecke mitten in der Stadt. Jetzt wird das Gelände erschlossen. Was dann ? Nach letzter Erkenntnis gibt es noch keinen Investor.
    Um den Ferdinandplatz und Georg-Platz sieht es auch nicht gerade Einladend aus.

    Fazit – statt einmal etwas fertig zu machen, wird immer wieder etwas neues begonnen !
    Beispiel – Königsufer ! Die letzte grüne Ecke muss auch noch bebaut werden.

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