Einer der sich wirklich engagiert.

Sehr geehrter Berndt Dietze – auch wir möchten Ihnen allerherzlichste Glückwünsche [nachträglich] zum Geburtstag übersenden. Berndt Dietze – der für Dresdens Zustand im Bauwesen wohl wichtigste Mann der letzten 30 Jahre.

Ohne ihn wäre Dresden heute nicht das, was es mit seiner „guten Stube“ nach außen repräsentiert und nach Dresden lockt.
Wenn auch nicht alle Bauprojekte uneingeschränkt als „gut“ zu bewerten sind [„Wall-Boulevard“, ehemals Merkur 2 und 3], sind die Intentionen und Ambitionen von Herrn Dietze der größte Segen, welcher diese Stadt nach 1990 erfahren konnte.

Ein Mann mit Herzblut, Energie und Kampfgeist für eine Reurbanisierung und Entwicklung der durchpflückten, gebrochenen, zersiedelten Stadt nach sozialistischer Manier. Hin zu einer Stadt mit Charme, Geist, Flair und europäischer Dichte und Kleinteiligkeit.

Dort wo er dies verfolgt, war er erfolgreich – wenn man auch der Stadtplanung und Architektenschaft so manche Fehlleistung nicht immer durch Geschick und Bauwillen abnehmen oder korrigieren kann. [abermals der Hinweis auf die Häuser „Wall-Boulevard“]

Wir wünschen Herrn Dietze noch viel Kraft und Lebensfreude für noch ausstehende Projekte, die in Dresden eigentlich kaum abzuschließen sein können und hoffen, dass er sein unbändiges Engagement und Anspruch für die richtigen urbanen Prinzipien in Dresden an einen etwaigen Nachfolger weitervererben kann. Wenn er denn je aufhören sollte. Für Dresden sei zu hoffen, dass das noch lange auf sich warten lässt.

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Sternstunden-eines-Bauloewen-der-eigentlich-keiner-ist

http://www.sz-online.de/nachrichten/spuren-in-der-ganzen-stadt-3910111.html

Foto: Dietrich Flechtner

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