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DRESDEN, moderner Städtebau  und vertane Chancen!

Es wird emsig gebaut in unserer Stadt. Eigentlich erfreulich, würde uns nicht beim Anblick jeder ausgehobenen Baugrube die beklemmende Angst vor einem neuerlichen gebauten Desaster befallen.
Auch wenn wesentliche städtische Entscheidungsträger den Eindruck zu vermitteln versuchen, als sei das
Unbehagen, als sei die Verärgerung über Dresdens bauliche Entwicklung nur für wenige Menschen von
Bedeutung, so künden die Reaktionen der regionalen und überregionalen Medien und auch die Gespräche
allerorts mit Partnern unterschiedlicher Provenienz vom Gegenteil.
Jenseits der vom Land zu verantwortenden vorbildlichen Bauwerke versinkt Dresden als Folge verheerender
personaler Missgriffe im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau und Verkehr im gebauten Mittelmaß. In
den Jahren ab 2001 galt für die zuständigen Bürgermeister keineswegs die fachliche Kompetenz, sondern
der Besitz des schwarzen Parteibuchs als wesentliches Kriterium. Nach den neuen Mehrheiten im Stadtrat
wechselte 2015 lediglich die Farbe des Parteibuchs, nämlich grün.
Die Häufung baulicher Ärgernisse und Pannen - einschließlich der ungeeigneten Entlastungsversuche der
dafür Verantwortlichen  - kulminierte in einer regionalen Zeitung mit der – man verzeihe mir die deutliche
Formulierung – selten dämlichen Überschrift „Barock hieß auch Absolutismus“. Weder der Journalist
noch der auf die Fragen Antwortende scheinen die Befindlichkeiten der Mehrheit der Stadtgesellschaft
verstanden zu haben.
Mehr noch als dieses Interview mit dem Baubürgermeister irritiert mich die Aussage von Thomas Löser in
den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 9. Mai. Thomas Löser, der von mir sehr geschätzte baupolitische
Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und zugleich deren Fraktionsvorsitzender, den ich gern als
Baubürgermeister gesehen hätte, bemerkte zur Dresdner Architekturdebatte „Baukultur lässt sich nicht
erzwingen“. Das ist falsch!

Erstens: Man muss Baukultur wollen!

Zweitens: Man muss um Baukultur ringen!

Drittens: Man muss Baukultur im Bedarfsfall auch erzwingen!

Das heißt:
Die Bauverwaltung, in Besonderheit die Spitze des Geschäftsbereichs, und das Stadtplanungsamt
müssen sich der Mühe unterziehen, mit Investoren gestalterische Details sowie zwingende städtebauliche
Strukturen auszuhandeln beziehungsweise diese den Bauwilligen vorzugeben. Dazu bedarf es
beurteilungssicherer Führungskräfte mit der Fähigkeit, baukulturelle Leistungen vom Mittelmaß zu
unterscheiden.
Das Stadtplanungsamt muss planerische Vorleistungen erbringen, muss Investoren führen und
stadtbaukünstlerische Visionen festlegen. Dies um so mehr, als auch innerhalb der Architektenschaft der
Städtebau als ungeliebte Disziplin von Gestaltungsdiskussionen überlagert wird.
Die Spitze der hiesigen Bauverwaltung verschanzt sich hinter einer vermeintlich mangelhaften
Baugesetzgebung, sie bedauert die ihr von diesen Regeln auferlegte Tatenlosigkeit, ihre nicht gegebenen
Einflussmöglichkeiten und noch immer gibt sie ihren Gestaltungsauftrag an Investoren aller Prägung ab.
Unabhängig von vielfältigen Steuerungsmöglichkeiten zur Sicherung gebauter Qualität, wie etwa
Liegenschaftspolitik, planerische Auflagen – auch vorhabenbezogene Bebauungspläne –, Satzungen aller
Art und Baugenehmigungen sind auch Einflussnahmen über den gern benannten §34 BauGB möglich.
Der 34er besagt nämlich: „Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig,
wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und Grundstücksfläche, die überbaut
werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt..., das Ortbild darf nicht beeinträchtigt
werden.“
Dies bedeutet nicht nur Interpretationsspielraum für die Verwaltung, sondern Handlungsauftrag! Bei
hartleibiger Bauherrschaft bleibt der Gang zum Kadi als ultima ratio (das letzte Mittel). Warum nicht?
Dankwart Guratzsch schreibt im Feuilleton einer deutschen Zeitung: „Dresdens Stadtplanung braucht
einen Ruck...hin zu dem, was diese Stadt einmal groß gemacht hat: Einem eigenen städtebaulichen und
gestalterischen Konzept.“
Nach der Wiedervereinigung besaß Dresden schon einmal ein zukunftsweisendes städtebauliches Konzept.
Es wurde von Baubürgermeister Herbert Feßenmayr über Bord geworfen.
Ich darf an diese Neunziger erinnern. Wir waren angetreten, Dresden zur möglicherweise attraktivsten im
Krieg zerstörten deutschen Großstadt zu machen. Diese Absicht scheiterte, obgleich die Chancen dafür
riesig waren.
Unsere Stadt verfügte über beträchtliche unbebaute Flächen, wir waren in Kenntnis von der Uniformität
und Zersiedlung westdeutscher Großstädte und wir wussten von der Gefahr der die Städte zerlegenden
Verkehrsschneisen. Manche von uns litten viele Jahre ohnmächtig darunter, wie personelles und ideologisches
Unvermögen viele Städte, so auch unsere, beschädigten oder gar zerstörten.
In der Rückgewinnung unserer bis zur Auflösung malträtierten städtischen Räume und der Schaffung
neuen Stadtgeflechts sehe ich den vordringlichsten Handlungsbedarf. Es ist unsere Sorgfaltspflicht den
Bewohnern gegenüber, ihnen die misshandelten Stadträume, ja überhaupt das Fehlen eindrücklicher
Raumsequenzen mit Aufenthaltsqualität ins Bewusstsein zu rufen.
Wenn es stimmt, dass die Stadt die höchste Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens bedeutet, ihrem
Wesen nach also eine solidarische Gemeinschaftsleistung darstellt, dann muss die ganz besondere Kunst,
Städte zu bauen, vornehmlich als eine dienende Kunstgattung betrachtete werden.

Dipl.-Arch. Gunter Just
Baubürgermeister a.D.
für Stadtentwicklung und Bau

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 2 neue Fotos hinzugefügt.

DRESDEN, moderner Städtebau und vertane Chancen!

Es wird emsig gebaut in unserer Stadt. Eigentlich erfreulich, würde uns nicht beim Anblick jeder ausgehobenen Baugrube die beklemmende Angst vor einem neuerlichen gebauten Desaster befallen.
Auch wenn wesentliche städtische Entscheidungsträger den Eindruck zu vermitteln versuchen, als sei das
Unbehagen, als sei die Verärgerung über Dresdens bauliche Entwicklung nur für wenige Menschen von
Bedeutung, so künden die Reaktionen der regionalen und überregionalen Medien und auch die Gespräche
allerorts mit Partnern unterschiedlicher Provenienz vom Gegenteil.
Jenseits der vom Land zu verantwortenden vorbildlichen Bauwerke versinkt Dresden als Folge verheerender
personaler Missgriffe im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau und Verkehr im gebauten Mittelmaß. In
den Jahren ab 2001 galt für die zuständigen Bürgermeister keineswegs die fachliche Kompetenz, sondern
der Besitz des schwarzen Parteibuchs als wesentliches Kriterium. Nach den neuen Mehrheiten im Stadtrat
wechselte 2015 lediglich die Farbe des Parteibuchs, nämlich grün.
Die Häufung baulicher Ärgernisse und Pannen - einschließlich der ungeeigneten Entlastungsversuche der
dafür Verantwortlichen - kulminierte in einer regionalen Zeitung mit der – man verzeihe mir die deutliche
Formulierung – selten dämlichen Überschrift „Barock hieß auch Absolutismus“. Weder der Journalist
noch der auf die Fragen Antwortende scheinen die Befindlichkeiten der Mehrheit der Stadtgesellschaft
verstanden zu haben.
Mehr noch als dieses Interview mit dem Baubürgermeister irritiert mich die Aussage von Thomas Löser in
den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 9. Mai. Thomas Löser, der von mir sehr geschätzte baupolitische
Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen und zugleich deren Fraktionsvorsitzender, den ich gern als
Baubürgermeister gesehen hätte, bemerkte zur Dresdner Architekturdebatte „Baukultur lässt sich nicht
erzwingen“. Das ist falsch!

Erstens: Man muss Baukultur wollen!

Zweitens: Man muss um Baukultur ringen!

Drittens: Man muss Baukultur im Bedarfsfall auch erzwingen!

Das heißt:
Die Bauverwaltung, in Besonderheit die Spitze des Geschäftsbereichs, und das Stadtplanungsamt
müssen sich der Mühe unterziehen, mit Investoren gestalterische Details sowie zwingende städtebauliche
Strukturen auszuhandeln beziehungsweise diese den Bauwilligen vorzugeben. Dazu bedarf es
beurteilungssicherer Führungskräfte mit der Fähigkeit, baukulturelle Leistungen vom Mittelmaß zu
unterscheiden.
Das Stadtplanungsamt muss planerische Vorleistungen erbringen, muss Investoren führen und
stadtbaukünstlerische Visionen festlegen. Dies um so mehr, als auch innerhalb der Architektenschaft der
Städtebau als ungeliebte Disziplin von Gestaltungsdiskussionen überlagert wird.
Die Spitze der hiesigen Bauverwaltung verschanzt sich hinter einer vermeintlich mangelhaften
Baugesetzgebung, sie bedauert die ihr von diesen Regeln auferlegte Tatenlosigkeit, ihre nicht gegebenen
Einflussmöglichkeiten und noch immer gibt sie ihren Gestaltungsauftrag an Investoren aller Prägung ab.
Unabhängig von vielfältigen Steuerungsmöglichkeiten zur Sicherung gebauter Qualität, wie etwa
Liegenschaftspolitik, planerische Auflagen – auch vorhabenbezogene Bebauungspläne –, Satzungen aller
Art und Baugenehmigungen sind auch Einflussnahmen über den gern benannten §34 BauGB möglich.
Der 34er besagt nämlich: „Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig,
wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und Grundstücksfläche, die überbaut
werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt..., das Ortbild darf nicht beeinträchtigt
werden.“
Dies bedeutet nicht nur Interpretationsspielraum für die Verwaltung, sondern Handlungsauftrag! Bei
hartleibiger Bauherrschaft bleibt der Gang zum Kadi als ultima ratio (das letzte Mittel). Warum nicht?
Dankwart Guratzsch schreibt im Feuilleton einer deutschen Zeitung: „Dresdens Stadtplanung braucht
einen Ruck...hin zu dem, was diese Stadt einmal groß gemacht hat: Einem eigenen städtebaulichen und
gestalterischen Konzept.“
Nach der Wiedervereinigung besaß Dresden schon einmal ein zukunftsweisendes städtebauliches Konzept.
Es wurde von Baubürgermeister Herbert Feßenmayr über Bord geworfen.
Ich darf an diese Neunziger erinnern. Wir waren angetreten, Dresden zur möglicherweise attraktivsten im
Krieg zerstörten deutschen Großstadt zu machen. Diese Absicht scheiterte, obgleich die Chancen dafür
riesig waren.
Unsere Stadt verfügte über beträchtliche unbebaute Flächen, wir waren in Kenntnis von der Uniformität
und Zersiedlung westdeutscher Großstädte und wir wussten von der Gefahr der die Städte zerlegenden
Verkehrsschneisen. Manche von uns litten viele Jahre ohnmächtig darunter, wie personelles und ideologisches
Unvermögen viele Städte, so auch unsere, beschädigten oder gar zerstörten.
In der Rückgewinnung unserer bis zur Auflösung malträtierten städtischen Räume und der Schaffung
neuen Stadtgeflechts sehe ich den vordringlichsten Handlungsbedarf. Es ist unsere Sorgfaltspflicht den
Bewohnern gegenüber, ihnen die misshandelten Stadträume, ja überhaupt das Fehlen eindrücklicher
Raumsequenzen mit Aufenthaltsqualität ins Bewusstsein zu rufen.
Wenn es stimmt, dass die Stadt die höchste Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens bedeutet, ihrem
Wesen nach also eine solidarische Gemeinschaftsleistung darstellt, dann muss die ganz besondere Kunst,
Städte zu bauen, vornehmlich als eine dienende Kunstgattung betrachtete werden.

Dipl.-Arch. Gunter Just
Baubürgermeister a.D.
für Stadtentwicklung und Bau
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2. Freie Volksversammlung Dresden

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat UnPartei e.V.s Veranstaltung geteilt.

Mitbestimmung bei städtebaulichen Themen - ein Grundrecht für alle Dresdner das es einzufordern gilt! >>Hingehen >> MITREDEN!

www.facebook.com/events/1893225570949844/?acontext=%7B%22ref%22%3A%2229%22%2C%22ref_notif_type%22...
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2. Freie Volksversammlung Dresden

Juni 25, 2017, 10:30am

Riesa efau. Kultur Forum Dresden

Vielen ist diese Weisheit bekannt: Wichtiges muss man selbst machen, wenn es gut werden soll. Die Themen der Politik sind da keine Ausnahme. Wenn es schwierig ist gute Nahrungsmittel von schlechten z...

STREHLENER PLATZ -
Hier ein Alternativentwurf der verdeutlichen soll, welch großes, stadtbildprägendes Potential an dieser Stelle Dresdens schlummert. 
Das Hauptaugenmerkt liegt bei unserem ersten Entwurf auf einer klassischen Fassadengestaltung, die in ihrer Farb-und Materialwahl die Gestaltungs-Elemente der Regionaltypik aufgreift. Wird Dresden diese Chance auf eine zeitgemäße Reurbanisierung nutzen, oder werden kurzsichtiger Renditezwang und Einfallslosigkeit auch an dieser Stelle traurige Tatsachen schaffen?

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hier: Dresden.

STREHLENER PLATZ -
Hier ein Alternativentwurf der verdeutlichen soll, welch großes, stadtbildprägendes Potential an dieser Stelle Dresdens schlummert.
Das Hauptaugenmerkt liegt bei unserem ersten Entwurf auf einer klassischen Fassadengestaltung, die in ihrer Farb-und Materialwahl die Gestaltungs-Elemente der Regionaltypik aufgreift. Wird Dresden diese Chance auf eine zeitgemäße Reurbanisierung nutzen, oder werden kurzsichtiger Renditezwang und Einfallslosigkeit auch an dieser Stelle traurige Tatsachen schaffen?
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Wiederaufbau Prinzenpalais

neben dem Palais Oppenheim steht nun auch das Prinzenpalais zur Debatte, dessen Reste bei der Beräumung des ROBOTRON-Geländes freigelegt wurden.  
Damit stehen die Chancen gut, dass Dresden ein weiteres  Kleinod wieder zurück erhält.

Der Ortsbeirat Altstadt tagt u.a. zu diesem Thema HEUTE, am
Mittwoch, 14. Juni 2017, 17.30 Uhr, im Ortsamt Altstadt, 1. Etage, Raum 100, Theaterstraße 11, in öffentlicher Sitzung.

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 2 neue Fotos hinzugefügt.

Wiederaufbau Prinzenpalais

neben dem Palais Oppenheim steht nun auch das Prinzenpalais zur Debatte, dessen Reste bei der Beräumung des ROBOTRON-Geländes freigelegt wurden.
Damit stehen die Chancen gut, dass Dresden ein weiteres Kleinod wieder zurück erhält.

Der Ortsbeirat Altstadt tagt u.a. zu diesem Thema HEUTE, am
Mittwoch, 14. Juni 2017, 17.30 Uhr, im Ortsamt Altstadt, 1. Etage, Raum 100, Theaterstraße 11, in öffentlicher Sitzung.
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Das Engagement neuer Bürgerlichkeit im Kampf gegen den dekadenten Zeitgeist. 
Die Verantwortung des Einzelnen beginnt dort, wo Ideologie und  Kapital auf ignorante Weise lebensfeindliche Tatsachen schaffen. Das Eintreten für regionale Baukultur ist die einzige Chance auf eine Re-Urbanisierung im Sinne zeitgemäßer Stadtentwicklung.

Das Engagement neuer Bürgerlichkeit im Kampf gegen den dekadenten Zeitgeist.
Die Verantwortung des Einzelnen beginnt dort, wo Ideologie und Kapital auf ignorante Weise lebensfeindliche Tatsachen schaffen. Das Eintreten für regionale Baukultur ist die einzige Chance auf eine Re-Urbanisierung im Sinne zeitgemäßer Stadtentwicklung.
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Städtebau menschenwürdig gestalten - 
Im Zuge der Alternativplanungen für die LINGNERSTADT hat auch Stadtbild-Deutschland einen eigenen Entwurf erarbeitet und diesen zur Offenlage bei der Stadt eingereicht (die SZ Berichtete).

Der historisierende Ansatz des Entwurfes kann überzeugen, entspricht er doch den Wünschen vieler Dresdner, die sich für ihr neues Stadtquartier lebendige Urbanität durch abwechslungsreichen Fasaden wünschen.

Die von Kulka vorgestellten Entwürfe ignorieren allerdings diese Bedürfnisse weitgehend, sie werden einem zeitgemäßen Städtebau  somit  nicht gerecht. 

Um so wichtiger ist es nun, daß innerhalb eines offenen, fairen Ideenwettbewerbs tragfähige Lösungen gefunden werden, die die Dresdner Bautradition nicht negiert, sondern diese aufgreift und zeitgemäß zu interpretieren versteht.

http://stadtbild-deutschland.org/website/wp-content/uploads/2017/05/PressemitteilungLingnerstadt.pdf

Städtebau menschenwürdig gestalten -
Im Zuge der Alternativplanungen für die LINGNERSTADT hat auch Stadtbild-Deutschland einen eigenen Entwurf erarbeitet und diesen zur Offenlage bei der Stadt eingereicht (die SZ Berichtete).

Der historisierende Ansatz des Entwurfes kann überzeugen, entspricht er doch den Wünschen vieler Dresdner, die sich für ihr neues Stadtquartier lebendige Urbanität durch abwechslungsreichen Fasaden wünschen.

Die von Kulka vorgestellten Entwürfe ignorieren allerdings diese Bedürfnisse weitgehend, sie werden einem zeitgemäßen Städtebau somit nicht gerecht.

Um so wichtiger ist es nun, daß innerhalb eines offenen, fairen Ideenwettbewerbs tragfähige Lösungen gefunden werden, die die Dresdner Bautradition nicht negiert, sondern diese aufgreift und zeitgemäß zu interpretieren versteht.

stadtbild-deutschland.org/website/wp-content/uploads/2017/05/PressemitteilungLingnerstadt.pdf
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Hotel Super8 kommt als graue Kiste -  es besteht also keine Chance das unser Alternativentwurf umgesetzt werden kann, das teilte uns Herr Hantel von der REAL ESTATE DEVELOPMENT GmbH aus Frankfurt gestern mit. 
Er sei durchaus offen für eine Planungsänderung gewesen, diese sei aber  zum jetzigen Zeitpunkt aus finanziellen und formalen Gründen nicht mehr möglich. 

Damit reiht sich das Projekt S8  nahtlos in die Reihe zahlreicher Projekte ein, die  - aufgrund der herrschenden Mißstände - gegen den Willen vieler Dresdner durchgesetzt wurden!

Die Vorgehensweise ist dabei immer die gleiche: 
Das Planungsverfahren wird bewußt intransparent gehalten, um eine Einmischung der Bürger  zu verhindern! 
Begründet wird dies von städtischer Seite damit, man wolle Investoren nicht erschrecken (Lamontain).
Ist die Baugenehmigung erteilt, greift die Presse das Thema auf, und die Öffentlichkeit erfährt, was Gestaltungskommission und Stadtplanungsamt ausgeHECKT  haben. Ein Eingreifen in den Planungs/Gestaltungsprozess ist dann aus formal-juristischen Gründen de facto nicht mehr möglich. 
Von Investorenseite bekommen wir dann zu hören, man habe den Entwurf ja mit den zuständigen Gremien der Stadt abgesprochen, Interessenskonflikte zwischen Behörden/GestaKo und Bürgerschaft seien kein Thema für Investoren die renditeorientiert schnell und unkompliziert investieren wollen.

Herrn Löser (Stadtratsfraktion Grüne) sei an dieser Stelle  verdeutlicht, dass die Gestaltungskommission auf diesen grauenhaften Entwurf durchaus hätte Einfluss nehmen können, wenn sie denn dazu WILLENS gewesen wäre! Das dieses Gremium falsch besetzt ist, und jeden  Ansatz einer zeitgemäßen Stadtrepartur sabotiert, zeigt sich hier erneut!

Der Fall S8 macht deutlich, mit welch fragwürdigen Methoden man versucht, den Bürgerwillen bei städtebaulichen Fragen systematisch  auszuhebeln! 
Dabei schiebt ein Gremium dem anderen die Verantwortung zu und beteuert, nur unzureichend über Steurungsmechanismen zu verfügen.
Wenn Herr Lamontain behauptet, die Stadt habe kaum Mittel den Investoren etwas vorzuschreiben, so mag das durchaus stimmen, um so WICHTIGER aber wäre es, dass von Seiten der Politik endlich Transparenz eingefordert würde, damit Planungsverfahren RECHTZEITIG einsehbar werden, und die Öffentlichkeit darauf in angemessener Weise durch konstruktive Gegenentwürfe reagieren kann! Der Bürger bleibt mit seiner Stimme  allzu oft auf der Strecke, weil Politik und Verwaltung in ihrer einseitigen Ausrichtung sich als Interessenwahrer des schnellen Geldes betätigen, und - wie Herr Lamontain - auch noch stolz darauf sind! 

Was diese Stadt nach Jahren des Stillstandes endlich braucht, ist ein gremienübergreifender Konsens, der einem offenen Ideenwettbewerb nicht feindlich gegenübersteht, sondern die Chancen bürgerschaftlichen Engagements erkennt, und zum Wohle der Allgemeinheit zu nutzen versteht!

Im Kampf um bürgerliche Partizipation sind bei städtebaulichen Fragen selten Investoren oder Architekten das Problem, es ist vielmehr ein Komplex aus Politik und Verwaltung, der in absolutistischer Manier  immer noch meint, den Bürgerwillen - durch einen mit Paragraphen abgesicherten Kurs - weiter ignorieren zu können, der  dann aber die Moralkeule schwingt oder uns mit dem Rechtsweg droht, wenn in den sozialen Netzwerken die Emotionen hoch kochen und der Ton der Auseinandersetzung rauher wird!

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hier: Dresden.

"Hotel Super8" kommt als graue Kiste - es besteht also keine Chance das unser Alternativentwurf umgesetzt werden kann, das teilte uns Herr Hantel von der REAL ESTATE DEVELOPMENT GmbH aus Frankfurt gestern mit.
Er sei durchaus offen für eine Planungsänderung gewesen, diese sei aber zum jetzigen Zeitpunkt aus finanziellen und formalen Gründen nicht mehr möglich.

Damit reiht sich das Projekt "S8" nahtlos in die Reihe zahlreicher Projekte ein, die - aufgrund der herrschenden Mißstände - gegen den Willen vieler Dresdner durchgesetzt wurden!

Die Vorgehensweise ist dabei immer die gleiche:
Das Planungsverfahren wird bewußt intransparent gehalten, um eine "Einmischung der Bürger" zu verhindern!
Begründet wird dies von städtischer Seite damit, man wolle Investoren nicht "erschrecken" (Lamontain).
Ist die Baugenehmigung erteilt, greift die Presse das Thema auf, und die Öffentlichkeit erfährt, was Gestaltungskommission und Stadtplanungsamt ausgeHECKT haben. Ein Eingreifen in den Planungs/Gestaltungsprozess ist dann aus formal-juristischen Gründen de facto nicht mehr möglich.
Von Investorenseite bekommen wir dann zu hören, man habe den Entwurf ja mit den zuständigen Gremien der Stadt abgesprochen, Interessenskonflikte zwischen Behörden/GestaKo und Bürgerschaft seien kein Thema für Investoren die renditeorientiert schnell und unkompliziert investieren wollen.

Herrn Löser (Stadtratsfraktion Grüne) sei an dieser Stelle verdeutlicht, dass die Gestaltungskommission auf diesen grauenhaften Entwurf durchaus hätte Einfluss nehmen können, wenn sie denn dazu WILLENS gewesen wäre! Das dieses Gremium falsch besetzt ist, und jeden Ansatz einer zeitgemäßen Stadtrepartur sabotiert, zeigt sich hier erneut!

Der "Fall S8" macht deutlich, mit welch fragwürdigen Methoden man versucht, den Bürgerwillen bei städtebaulichen Fragen systematisch auszuhebeln!
Dabei schiebt ein Gremium dem anderen die Verantwortung zu und beteuert, nur unzureichend über Steurungsmechanismen zu verfügen.
Wenn Herr Lamontain behauptet, die Stadt habe "kaum Mittel" den Investoren etwas "vorzuschreiben", so mag das durchaus stimmen, um so WICHTIGER aber wäre es, dass von Seiten der Politik endlich Transparenz eingefordert würde, damit Planungsverfahren RECHTZEITIG einsehbar werden, und die Öffentlichkeit darauf in angemessener Weise durch konstruktive Gegenentwürfe reagieren kann! Der Bürger bleibt mit seiner Stimme allzu oft auf der Strecke, weil Politik und Verwaltung in ihrer einseitigen Ausrichtung sich als Interessenwahrer des schnellen Geldes betätigen, und - wie Herr Lamontain - auch noch stolz darauf sind!

Was diese Stadt nach Jahren des Stillstandes endlich braucht, ist ein gremienübergreifender Konsens, der einem offenen Ideenwettbewerb nicht feindlich gegenübersteht, sondern die Chancen bürgerschaftlichen Engagements erkennt, und zum Wohle der Allgemeinheit zu nutzen versteht!

Im Kampf um bürgerliche Partizipation sind bei städtebaulichen Fragen selten Investoren oder Architekten das Problem, es ist vielmehr ein Komplex aus Politik und Verwaltung, der in absolutistischer Manier immer noch meint, den Bürgerwillen - durch einen mit Paragraphen abgesicherten Kurs - weiter ignorieren zu können, der dann aber die Moralkeule schwingt oder uns mit dem Rechtsweg droht, wenn in den sozialen Netzwerken die Emotionen hoch kochen und der Ton der Auseinandersetzung rauher wird!
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Historische Leuchtenrekonstruktion für den Kuppelsaal / das Haupttreppenhaus des Rathauses

Es haut einen fast um, es ist tatsächlich passiert, und, es ist grandios geworden! 
Keine modernistischen Zwangsentfremdungen, oder moderne Kompromisse, sondern der Original-Vorkriegszustand! 
Die einzigen Zugeständnisse galten nur den Leuchtmitteln in den Leuchten - zu sehen sind moderne Energiesparlampen bzw LEDs, die jedoch wie Glühlampen wirken.
Die lokale Presse hatte über die Reko  leider nur sehr dürftig oder gar nicht berichtet; der Wiedergewinn an Schönem ist in dieser Stadt - die gerne Kulturmetropole sein will - anscheinend keine Meldung wert.

Wir meinen: Die liebevolle Rekonstruktion dieser Kunstwerke zahlt sich rundum aus, der Geist des >Elbflorenz< wird beim Betrachten lebendig. 

 --- Herzlichen Dank an Elli Kny der uns freundlicherweise das Fotomaterial zur Verfügung gestellt hat. ---

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 8 neue Fotos hinzugefügt.

Historische Leuchtenrekonstruktion für den Kuppelsaal / das Haupttreppenhaus des Rathauses

Es haut einen fast um, es ist tatsächlich passiert, und, es ist grandios geworden!
Keine modernistischen Zwangsentfremdungen, oder "moderne Kompromisse", sondern der Original-Vorkriegszustand!
Die einzigen Zugeständnisse galten nur den Leuchtmitteln in den Leuchten - zu sehen sind moderne Energiesparlampen bzw LEDs, die jedoch wie Glühlampen wirken.
Die lokale Presse hatte über die Reko leider nur sehr dürftig oder gar nicht berichtet; der Wiedergewinn an Schönem ist in dieser Stadt - die gerne Kulturmetropole sein will - anscheinend keine Meldung wert.

Wir meinen: Die liebevolle Rekonstruktion dieser Kunstwerke zahlt sich rundum aus, der Geist des >Elbflorenz< wird beim Betrachten lebendig.

--- Herzlichen Dank an Elli Kny der uns freundlicherweise das Fotomaterial zur Verfügung gestellt hat. ---
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ALTERNATIVENTWURF -  

Offener Brief an den Investor REAL Estate Development GmbH zum Buvorhaben Hotel Super8

Sehr geehrter Herr Hantel,

das geplante Bauvorhaben zum Hotel Super 8 hat in der Dresdner Bürgerschaft heftige Reaktionen ausgelöst. 
Hauptkritikpunkt ist die Tatsache, das sich das Projekt in der bisherigen Form nicht in das städtebauliche Umfeld einfügt, und deshalb von vielen Menschen als provozierender Fremdkörper wahrgenommen wird. Als Reaktion auf die geäußerte Kritik wurde nun von Ihrer Seite Gesprächsbereitschaft signalisiert -  ein Zeichen von Respekt - welches wir ausdrücklich begrüßen!

Dresden ist nach der verheerenden Zerstörung im 2. Weltkrieg wie kaum eine andere Stadt in Deutschland, bis heute auf der Suche nach ihrer Identität, die in der Frage nach einer zeitgemäßen Form der Stadtreparatur ihren Ausdruck findet. 

Die Dresdner Bürgerschaft hat einen starken Bezug zu ihrer Stadt, sie engagiert sich daher besonders zu städtebaulichen Vorhaben, die das Gesicht Dresdens an exponierten Stellen prägen, bzw. verändern. 
Im kontroversen Spannungsfeld öffentlicher Diskussionen mit Bürgerschaft, Politik und Investoren, steht immer auch die zentrale Frage im Raum, wem der öffentliche Raum (als Lebensumfeld) gehört, ebenso wie unter ökonomischen Aspekten ästhetisch ansprechende, hochwertige Architektur realisiert werden kann, die mehr sein möchte, als bloße „Investitionsmasse.              

Um den veränderten Bedürfnissen der Menschen nach Mitbestimmung im Sinne einer zeitgemäßen Städtebaupolitik gerecht zu werden, hat sich im Jahre 2012 unsere Bürgerinitiative StadtbilDD gegründet. Unser Ziel war und ist es, aufzuklären, bei Planungsverfahren zwischen Investoren und Bürgern zu vermitteln, mit dem Ziel, 
einen individuell-tragfähigen Kompromiss zu finden, der allen Interessen in ausgewogenem Maße Rechnung trägt. 

Als Initiative aus dem Herzen der Dresdner Bürgerschaft, verstehen wir unsere ehrenamtliche Arbeit  als unkonventionelle Ergänzung zu den formalen Verfahrenswegen von Politik, Verwaltung und Gestaltungsbeiräten.  
Wir bieten Investoren und Architekten die Möglichkeit, unser Wissen – im Verlauf von Planungsverfahren – für anspruchsvolle Ergebnisse, zu nutzen. 

Wir haben zum angelaufenen Bauvorhaben des Hotel „Super8“ einen einfachen Alternativentwurf erarbeitet, der in seiner klassischen Formsprache zentrale Elemente der Dresdner Bautradition aufgreift, ganz im Sinne dessen, was sich viele Dresdner für ihre Stadt wünschen. Wir hoffen, daß sich trotz abgeschlossenem Planungsverfahren doch noch die Möglichkeit bietet, die strittigen Pläne gemäß unserem Vorschlag noch einmal grundlegend zu überarbeiten, oder zumindest Änderungen vorzunehmen. 

Sehr geehrter Herr Hantel, wir würden uns freuen, Ihr Interesse geweckt zu haben. 
Lassen Sie uns gemeinsam die Chance nutzen, die sich - durch eine Überarbeitung der bisherigen Entwürfe - für uns alle bietet! 

Mit freundlichen Grüßen,

das StadtbilDD-Team

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hier: Dresden.

ALTERNATIVENTWURF -

Offener Brief an den Investor REAL Estate Development GmbH zum Buvorhaben "Hotel Super8"

Sehr geehrter Herr Hantel,

das geplante Bauvorhaben zum Hotel Super 8 hat in der Dresdner Bürgerschaft heftige Reaktionen ausgelöst.
Hauptkritikpunkt ist die Tatsache, das sich das Projekt in der bisherigen Form nicht in das städtebauliche Umfeld einfügt, und deshalb von vielen Menschen als provozierender Fremdkörper wahrgenommen wird. Als Reaktion auf die geäußerte Kritik wurde nun von Ihrer Seite Gesprächsbereitschaft signalisiert - ein Zeichen von Respekt - welches wir ausdrücklich begrüßen!

Dresden ist nach der verheerenden Zerstörung im 2. Weltkrieg wie kaum eine andere Stadt in Deutschland, bis heute auf der Suche nach ihrer Identität, die in der Frage nach einer zeitgemäßen Form der Stadtreparatur ihren Ausdruck findet.

Die Dresdner Bürgerschaft hat einen starken Bezug zu ihrer Stadt, sie engagiert sich daher besonders zu städtebaulichen Vorhaben, die das Gesicht Dresdens an exponierten Stellen prägen, bzw. verändern.
Im kontroversen Spannungsfeld öffentlicher Diskussionen mit Bürgerschaft, Politik und Investoren, steht immer auch die zentrale Frage im Raum, wem der öffentliche Raum (als Lebensumfeld) gehört, ebenso wie unter ökonomischen Aspekten ästhetisch ansprechende, hochwertige Architektur realisiert werden kann, die mehr sein möchte, als bloße „Investitionsmasse.

Um den veränderten Bedürfnissen der Menschen nach Mitbestimmung im Sinne einer zeitgemäßen Städtebaupolitik gerecht zu werden, hat sich im Jahre 2012 unsere Bürgerinitiative StadtbilDD gegründet. Unser Ziel war und ist es, aufzuklären, bei Planungsverfahren zwischen Investoren und Bürgern zu vermitteln, mit dem Ziel,
einen individuell-tragfähigen Kompromiss zu finden, der allen Interessen in ausgewogenem Maße Rechnung trägt.

Als Initiative aus dem Herzen der Dresdner Bürgerschaft, verstehen wir unsere ehrenamtliche Arbeit als unkonventionelle Ergänzung zu den formalen Verfahrenswegen von Politik, Verwaltung und Gestaltungsbeiräten.
Wir bieten Investoren und Architekten die Möglichkeit, unser Wissen – im Verlauf von Planungsverfahren – für anspruchsvolle Ergebnisse, zu nutzen.

Wir haben zum angelaufenen Bauvorhaben des Hotel „Super8“ einen einfachen Alternativentwurf erarbeitet, der in seiner klassischen Formsprache zentrale Elemente der Dresdner Bautradition aufgreift, ganz im Sinne dessen, was sich viele Dresdner für ihre Stadt wünschen. Wir hoffen, daß sich trotz abgeschlossenem Planungsverfahren doch noch die Möglichkeit bietet, die strittigen Pläne gemäß unserem Vorschlag noch einmal grundlegend zu überarbeiten, oder zumindest Änderungen vorzunehmen.

Sehr geehrter Herr Hantel, wir würden uns freuen, Ihr Interesse geweckt zu haben.
Lassen Sie uns gemeinsam die Chance nutzen, die sich - durch eine Überarbeitung der bisherigen Entwürfe - für uns alle bietet!

Mit freundlichen Grüßen,

das StadtbilDD-Team
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Lichtblick für die Lingnerstadt!

Die Lingnerstadt soll - entgegen unserer Bemühungen - modernistisch- monoton bebaut werden, Bezüge zum Vorkriegszustand werden bei der Fassadengestaltung  aus ideologischen Gründen immer noch gescheut. 
Um so erfreulicher nun die Absicht, in diesem Bereich wenigstens EINES der bedeutenden Gebäude nach historischem Vorbild wiedererstehen zu lassen: Das Palais Oppenheim. Der Semper-Club Dresden zeigt hier vorbildliches Engagement, so dass die Chancen für eine fachgerechte Rekonstruktion dieses Kleinods gut stehen.

http://www.sz-online.de/nachrichten/semper-club-will-altes-palais-wieder-3689285.html

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 3 neue Fotos hinzugefügt.

Lichtblick für die Lingnerstadt!

Die Lingnerstadt soll - entgegen unserer Bemühungen - modernistisch- monoton bebaut werden, Bezüge zum Vorkriegszustand werden bei der Fassadengestaltung aus ideologischen Gründen immer noch gescheut.
Um so erfreulicher nun die Absicht, in diesem Bereich wenigstens EINES der bedeutenden Gebäude nach historischem Vorbild wiedererstehen zu lassen: Das Palais Oppenheim. Der Semper-Club Dresden zeigt hier vorbildliches Engagement, so dass die Chancen für eine fachgerechte Rekonstruktion dieses Kleinods gut stehen.

www.sz-online.de/nachrichten/semper-club-will-altes-palais-wieder-3689285.html
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GÜNTZAREAL - Johannstadt - 

Ein Projekt der ZBI-Gruppe steht nun in den Startlöchern, nachdem der Entwurf von 2015 eine geringfügige Überarbeitung erhalten hat. 
Unter städtebaulichem Aspekt beschränkt sich die einzig positive Wirkung dieses Entwurfes von Code Unique Architekten BDA, Dresden, darin, dem öffentlichen Raum im Ansatz eine Kontur zu verleihen. 
An sonsten auch hier die wohl bekannten Kritikpunkte von unserer Seite: 
Überdimensionierte Baumasse, steril-monotone Fassadenabwicklung, Mangel an Kleinteiligkeit, kein Bezug zur Regionaltypik, stattdessen austauschbare Investment-Architektur, die in ihrer Gesichtslosigkeit ebenso in Madrid oder Japan stehen könnte. 
An dieser traurigen Tatsache ändert auch das Sozialkonzept nichts, mit dem man berechtigte Kritik gerne verstummen lassen möchte.

Wie sehr ein Gestaltungsrat und eine rechtlich verbindliche Gestaltungssatzung  von Nöten sind, führt dieses Beispiel erneut deutlich vor Augen. 

http://www.rohmert-medien.de/news/zbi-entwickelt-am-guntzplatz-in-dresden-ein-quartier-der-generationen-fur-uber-80-mio-euro,140763.html

https://www.sachsen-fernsehen.de/tag/guentzareal

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 3 neue Fotos hinzugefügt.

GÜNTZAREAL - Johannstadt -

Ein Projekt der ZBI-Gruppe steht nun in den Startlöchern, nachdem der Entwurf von 2015 eine geringfügige Überarbeitung erhalten hat.
Unter städtebaulichem Aspekt beschränkt sich die einzig positive Wirkung dieses Entwurfes von Code Unique Architekten BDA, Dresden, darin, dem öffentlichen Raum im Ansatz eine Kontur zu verleihen.
An sonsten auch hier die wohl bekannten Kritikpunkte von unserer Seite:
Überdimensionierte Baumasse, steril-monotone Fassadenabwicklung, Mangel an Kleinteiligkeit, kein Bezug zur Regionaltypik, stattdessen austauschbare Investment-Architektur, die in ihrer Gesichtslosigkeit ebenso in Madrid oder Japan stehen könnte.
An dieser traurigen Tatsache ändert auch das Sozialkonzept nichts, mit dem man berechtigte Kritik gerne verstummen lassen möchte.

Wie sehr ein Gestaltungsrat und eine rechtlich verbindliche Gestaltungssatzung von Nöten sind, führt dieses Beispiel erneut deutlich vor Augen.

www.rohmert-medien.de/news/zbi-entwickelt-am-guntzplatz-in-dresden-ein-quartier-der-generationen-...

www.sachsen-fernsehen.de/tag/guentzareal
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Mehr Farbe für die Lingnerstadt, meint Annechristin Bonß von der SZ in ihrem Artikel vom 15.Mai 2017

 

Der Informationsabend mit Kulka sei viel zu ruhig gewesen, im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungen, bei denen Investoren und Architekten ihre Pläne im Tumult präsentierten. Ganz anders also am Freitagabend im Rathaus, als Stadtplaner und die Herrn Architekten Kulka und Kister die neuen Ansichten für das erste Quartier der Lingnerstadt der Öffentlichkeit vorstellten. 
Es soll also ein Viertel entstehen, das nicht durch großflächige Blöcke, sondern durch kleinteilige Wohn- und Geschäftshäuser geprägt sein soll. Sogar die Brandmauer kehrt zurück zumal es Brandmauern ja bei dieser Art der Bebauung bis 1945 überall in der Stadt gegeben habe. [Anm.: wenn das kein Zeichen für einen Schritt in die richtige Richtung ist...^^] 

Die Planungen werden von drei Architekturbüros ausgeführt, die beim Thema Ästhetik alle streng auf finanzielle Vorgaben zu achten haben. Denn - so auch hier die weitverbreitete Meinung - wer kleinteilig baut, zahlt unnötig drauf! Damit die Wohnungen bezahlbar bleiben, wird gerade an der Fassadengestaltung gespart, so Architekt Kulka.  „Die Zurückhaltung ist gewollt, die Fassade ist nicht zur Selbstdarstellung gedacht“, ergänzt sein Kollege Johannes Kister. Beide Architekten wollen ihre nicht umumstrittenen Pläne in dem Quartier bereits im kommenden Jahr umsetzen.

Doch es gibt Kritik. Während die knapp 100 Zuhörer viel Zustimmung für das Vorhaben zum Ausdruck brachten, 
formiert sich im Internet Ablehnung, ja Widerstand.
„Dass die Lingnerstadt gebaut wird, ist gut – WIE sie gebaut und aussehen wird, bedarf in unseren Augen noch Verbesserungen“, schreiben Mitglieder von der Initiative Stadtbild Dresden. „Leider eine sehr öde Fassadengestaltung und wenig Farbigkeit. Auch durch die durchgängig verwendeten Flachdächer entsteht eine zu kubische klotzige Wirkung“, und: „Neubau gut und schön, um die Wohnungssituation in Zukunft zu verbessern. Doch warum mit dieser tristen, farblich abschreckenden Fassadengestaltung?“, ergänzt Holger Hartmann auf Facebook.
Die Gestaltungskommission steht - wie zu erwarten - hinter den Vorschlägen. „Mit dem Vorhaben knüpfen wir an die Traditionen des Städtebaus an“, so der Vorsitzende Jürg Sulzer.

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 3 neue Fotos hinzugefügt.

Mehr Farbe für die Lingnerstadt, meint Annechristin Bonß von der SZ in ihrem Artikel vom 15.Mai 2017



Der Informationsabend mit Kulka sei viel zu ruhig gewesen, im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungen, bei denen Investoren und Architekten ihre Pläne im Tumult präsentierten. Ganz anders also am Freitagabend im Rathaus, als Stadtplaner und die Herrn Architekten Kulka und Kister die neuen Ansichten für das erste Quartier der Lingnerstadt der Öffentlichkeit vorstellten.
Es soll also ein Viertel entstehen, das nicht durch großflächige Blöcke, sondern durch kleinteilige Wohn- und Geschäftshäuser geprägt sein soll. Sogar die Brandmauer kehrt zurück zumal es Brandmauern ja bei dieser Art der Bebauung bis 1945 überall in der Stadt gegeben habe. [Anm.: wenn das kein Zeichen für einen Schritt in die richtige Richtung ist...^^]

Die Planungen werden von drei Architekturbüros ausgeführt, die beim Thema Ästhetik alle streng auf finanzielle Vorgaben zu achten haben. Denn - so auch hier die weitverbreitete Meinung - wer kleinteilig baut, zahlt unnötig drauf! Damit die Wohnungen bezahlbar bleiben, wird gerade an der Fassadengestaltung gespart, so Architekt Kulka. „Die Zurückhaltung ist gewollt, die Fassade ist nicht zur Selbstdarstellung gedacht“, ergänzt sein Kollege Johannes Kister. Beide Architekten wollen ihre nicht umumstrittenen Pläne in dem Quartier bereits im kommenden Jahr umsetzen.

Doch es gibt Kritik. Während die knapp 100 Zuhörer viel Zustimmung für das Vorhaben zum Ausdruck brachten,
formiert sich im Internet Ablehnung, ja Widerstand.
„Dass die Lingnerstadt gebaut wird, ist gut – WIE sie gebaut und aussehen wird, bedarf in unseren Augen noch Verbesserungen“, schreiben Mitglieder von der Initiative Stadtbild Dresden. „Leider eine sehr öde Fassadengestaltung und wenig Farbigkeit. Auch durch die durchgängig verwendeten Flachdächer entsteht eine zu kubische klotzige Wirkung“, und: „Neubau gut und schön, um die Wohnungssituation in Zukunft zu verbessern. Doch warum mit dieser tristen, farblich abschreckenden Fassadengestaltung?“, ergänzt Holger Hartmann auf Facebook.
Die Gestaltungskommission steht - wie zu erwarten - hinter den Vorschlägen. „Mit dem Vorhaben knüpfen wir an die Traditionen des Städtebaus an“, so der Vorsitzende Jürg Sulzer.
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Eine Offenbarung der besonderen Art: 
Das graue Schubladensystem für ästhetische Insolvenz.
Es lebe der IKEA -Klassizismus! 🤗

Eine Offenbarung der besonderen Art:
Das graue Schubladensystem für ästhetische Insolvenz.
Es lebe der "IKEA -Klassizismus!" 🤗
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Ehrliches Stadtmarketing *Satire an

Um dem Vorwurf zu begegnen, wir würden nur einseitig berichten, möchten wir heute die Sehenswürdigkeiten und Anziehungspunkte unserer schönen Stadt außerhalb des historisch erhaltenen (und sträflich wiederaufgebauten) Zentrums anpreisen.

Ganz im Sinne eines ehrlichen Stadtmarketings möchten wir der Welt und unseren Touristen gewisse Aspekte Dresdens nicht vorenthalten, die womöglich anziehendes Potenzial entwickeln und nur so von Elbflorenz künden könnten.

Ob Osten, Süden, Westen - in Dresden lebt Barock am besten - überall - in der ganzen Stadt. Sehen auch sie, wie sich die Schönheit der Residenz der Wettiner nach dem Krieg in ein Panoptikum architektonischer Prachtentfaltung gewandelt hat. Auferstanden aus Ruinen noch größerer Glanz durch die größten Größen modernistischer Architekten und Stadtplaner unserer Tage bereichert.

Sie sind des ewigen pittoresken Bildes harmonischer Stadtlandschaft und Städtebaus im menschlichen Maßstab müde? Ihre Lieblingsfarben sind Weiß und Grau? Sie mögen Freiraum, gerahmt von geometrischen Grundformen? Der rechte Winkel lässt sie entzücken? Sie halten Dächer für überbewertet? Die Romantik eines betonierten Umfeldes ist ihnen nicht fremd?

Dann springen sie aus ihrem besten low-budget-Hotel-Bett und gehen sie auf eine Reise durch das echte Dresden. Dort wo sich Zeitgeist und Realität nach modernistischer Prägung die Hände reichen. Ein unbeworbener Schatz, dem sich die Tourismuswirtschaft nicht länger verschließen sollte. Die Masse wird es LIEBEN.

Herzlich Willkommen in Dresden - die Perle an der Elbe - Kulturhauptstadt 2025 - wo das Echte erst hinter der Fassade beginnt.

*Satire aus

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresden. hat 5 neue Fotos hinzugefügt.

Ehrliches Stadtmarketing *Satire an

Um dem Vorwurf zu begegnen, wir würden nur einseitig berichten, möchten wir heute die Sehenswürdigkeiten und Anziehungspunkte unserer schönen Stadt außerhalb des historisch erhaltenen (und sträflich wiederaufgebauten) Zentrums anpreisen.

Ganz im Sinne eines ehrlichen Stadtmarketings möchten wir der Welt und unseren Touristen gewisse Aspekte Dresdens nicht vorenthalten, die womöglich anziehendes Potenzial entwickeln und nur so von Elbflorenz künden könnten.

Ob Osten, Süden, Westen - in Dresden lebt Barock am besten - überall - in der ganzen Stadt. Sehen auch sie, wie sich die Schönheit der Residenz der Wettiner nach dem Krieg in ein Panoptikum architektonischer Prachtentfaltung gewandelt hat. Auferstanden aus Ruinen noch größerer Glanz durch die größten Größen modernistischer Architekten und Stadtplaner unserer Tage bereichert.

Sie sind des ewigen pittoresken Bildes harmonischer Stadtlandschaft und Städtebaus im menschlichen Maßstab müde? Ihre Lieblingsfarben sind Weiß und Grau? Sie mögen Freiraum, gerahmt von geometrischen Grundformen? Der rechte Winkel lässt sie entzücken? Sie halten Dächer für überbewertet? Die Romantik eines betonierten Umfeldes ist ihnen nicht fremd?

Dann springen sie aus ihrem besten low-budget-Hotel-Bett und gehen sie auf eine Reise durch das echte Dresden. Dort wo sich Zeitgeist und Realität nach modernistischer Prägung die Hände reichen. Ein unbeworbener Schatz, dem sich die Tourismuswirtschaft nicht länger verschließen sollte. Die Masse wird es LIEBEN.

Herzlich Willkommen in Dresden - die Perle an der Elbe - Kulturhauptstadt 2025 - wo das Echte erst hinter der Fassade beginnt.

*Satire aus
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Kleine Exkursion durch die Paragraphen.

der Bund: §34 Baugesetzbuch Abs.1

Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.

Sachsen: §9 Sächsische Bauordnung
 
Bauliche Anlagen müssen nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe so gestaltet sein, dass sie nicht verunstaltet wirken. Bauliche Anlagen dürfen das Straßen-, Orts- und Landschaftsbild nicht verunstalten.
 
Dresden:

Kleine Exkursion durch die Paragraphen.

der Bund: §34 Baugesetzbuch Abs.1

"Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden."

Sachsen: §9 Sächsische Bauordnung

"Bauliche Anlagen müssen nach Form, Maßstab, Verhältnis der Baumassen und Bauteile zueinander, Werkstoff und Farbe so gestaltet sein, dass sie nicht verunstaltet wirken. Bauliche Anlagen dürfen das Straßen-, Orts- und Landschaftsbild nicht verunstalten."

Dresden:
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