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Schützt endlich unser kulturelles Erbe!

Letztes Opfer, der kaltschnäuzigen Ignoranz, die Kieferstraße 17, einer der letzten Zeugen der Vorkriegsbebauung in diesem Straßenzug des Hechtvietels. Nicht unter Denkmalschutz stehend, wird aktuell abgerissen. 

Wir fordern regionaltypische, dem jeweiligen Stadtteil angepasste, Gestaltungssatzungen, die ihre Bezeichnungen auch verdienen. 
Wir wollen historische Bauten, welche den Krieg überstanden haben weiter schützen, das betrifft jeden Dresdner Stadtteil. Wider die grauen Kisten - egal, wo sie gebaut werden sollen!

Dass Initiativen zum Erhalt zuerst in Stadtteilen mit besonders hohen Grundstückspreisen einsetzen, beweist zum einen, dass die Bewohner sich das erhalten wollen, was sie sich geschaffen haben; das bedeutet, den historischen Bestand bestmöglich in neue Projekte zu integrieren. Und zum anderen wird dadurch klar, dass die Stadtteilbewohner selbst die größeren Einflußmöglichkeiten haben, um solche Satzungen durchzusetzen. 
Wir sind aber der Meinung, dass überall in Dresden nach regionaltypischen Maßstäben höchste Qualität gefordert werden sollte und dort das Stadtbild repariert gehört, wo es nach 1945 grotesk entstellt wurde. 
Beginnen sollte man eigentlich in der Innenstadt - dem 26er Ring - solange es noch Möglichkeiten gibt, dort steuernd einzugreifen. 

Zum Wohle des Stadtbildes, als Leitfaden für Investoren, zur Sicherung der Zukunft für Menschen, Kultur, Bildung, Industrie und Tourismus sollte endlich eine rechtlich verbindliche Grundlage geschaffen werden - dafür treten wir als Bürgerinitiative ein und deshalb brauchen wir endlich diese Satzungen!

http://www.sz-online.de/nachrichten/kaiserzeitbauten-duerfen-nicht-einfach-abgerissen-werden-3825335.html

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat 2 neue Fotos hinzugefügt.

Schützt endlich unser kulturelles Erbe!

Letztes Opfer, der kaltschnäuzigen Ignoranz, die Kieferstraße 17, einer der letzten Zeugen der Vorkriegsbebauung in diesem Straßenzug des Hechtvietels. Nicht unter Denkmalschutz stehend, wird aktuell abgerissen.

Wir fordern regionaltypische, dem jeweiligen Stadtteil angepasste, Gestaltungssatzungen, die ihre Bezeichnungen auch verdienen.
Wir wollen historische Bauten, welche den Krieg überstanden haben weiter schützen, das betrifft jeden Dresdner Stadtteil. Wider die grauen Kisten - egal, wo sie gebaut werden sollen!

Dass Initiativen zum Erhalt zuerst in Stadtteilen mit besonders hohen Grundstückspreisen einsetzen, beweist zum einen, dass die Bewohner sich das erhalten wollen, was sie sich geschaffen haben; das bedeutet, den historischen Bestand bestmöglich in neue Projekte zu integrieren. Und zum anderen wird dadurch klar, dass die Stadtteilbewohner selbst die größeren Einflußmöglichkeiten haben, um solche Satzungen durchzusetzen.
Wir sind aber der Meinung, dass überall in Dresden nach regionaltypischen Maßstäben höchste Qualität gefordert werden sollte und dort das Stadtbild repariert gehört, wo es nach 1945 grotesk entstellt wurde.
Beginnen sollte man eigentlich in der Innenstadt - dem 26er Ring - solange es noch Möglichkeiten gibt, dort steuernd einzugreifen.

Zum Wohle des Stadtbildes, als Leitfaden für Investoren, zur Sicherung der Zukunft für Menschen, Kultur, Bildung, Industrie und Tourismus sollte endlich eine rechtlich verbindliche Grundlage geschaffen werden - dafür treten wir als Bürgerinitiative ein und deshalb brauchen wir endlich diese Satzungen!

www.sz-online.de/nachrichten/kaiserzeitbauten-duerfen-nicht-einfach-abgerissen-werden-3825335.html
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Ferdinandplatz und Neues Technisches Rathaus - da muss noch etwas geschehen!
Auf Basis des Gewinnerentwurfes von Barcode Architects haben wir einige Zielvorstellungen formuliert, welche die Gebäude selbst, als auch die Freiraumplanung betrifft.

Hierzu veröffentlichen wir heute unser Erweitertes Positionspapier: https://document.li/zT3o 

Zusammengefasst finden sich folgende Themen darin:

Anbau Karstadt
- eckbetonendes Bauwerk zur Waisenhausstraße
- Aufteilung der Fassade in mehrere Einzelfassaden
- Portalarchitektur zum Eingang/Durchgang Karstadt Ost
- unterschiedliche Gebäudehöhen

Neues Technisches Rathaus
- Stilvorbild House of Delft von van Dongen-Koschuch
- qualitativ gestalteter Turmbau auf Basis Fünfeck
- Reminiszenzen von Centraltheater, Victoriahaus, etc.
- KEINE glatten Glasflächen

Neubau Verwaltungsbau
- Westseite erweitern, um Platzgefüge zu schaffen
- symmetrische, strukturierte Fassade gen St.Petersburger
- Unterteilung in mehrere Fassaden
- repräsentative Gestaltung zu den entstehenden Plätzen

Ferdinandplatz (Süd)
- Brunnenplatz - natürliche Teichgestaltung
- Thema der Umsetzung: Gänseteich vor dem Diebstahl
- Vorschlag Künstler: Malgorzata Chodakowska
- Weiden und Pappeln als Bäume der Wahl

namenloser Platz (Nord)
- platzzentrale Pavillonarchitektur
- integrierter Aufgang/Aufzug zur Tiefgarage
- Gastronomie
- direktdemokratische Abstimmung, welcher Entwurf gewinnt

Platz-, Wege- und Straßenbereiche
- abgesetzte Bordsteine
- sicht- und erkennbare Fußwege
- Platzpflaster im Unterschied zur Wegpflasterung
- attraktive Laternen/Kandelaber

Ferdinandplatz und Neues Technisches Rathaus - da muss noch etwas geschehen!
Auf Basis des Gewinnerentwurfes von Barcode Architects haben wir einige Zielvorstellungen formuliert, welche die Gebäude selbst, als auch die Freiraumplanung betrifft.

Hierzu veröffentlichen wir heute unser Erweitertes Positionspapier: document.li/zT3o

Zusammengefasst finden sich folgende Themen darin:

Anbau Karstadt
- eckbetonendes Bauwerk zur Waisenhausstraße
- Aufteilung der Fassade in mehrere Einzelfassaden
- Portalarchitektur zum Eingang/Durchgang Karstadt Ost
- unterschiedliche Gebäudehöhen

Neues Technisches Rathaus
- Stilvorbild "House of Delft" von van Dongen-Koschuch
- qualitativ gestalteter Turmbau auf Basis Fünfeck
- Reminiszenzen von Centraltheater, Victoriahaus, etc.
- KEINE glatten Glasflächen

Neubau Verwaltungsbau
- Westseite erweitern, um Platzgefüge zu schaffen
- symmetrische, strukturierte Fassade gen St.Petersburger
- Unterteilung in mehrere Fassaden
- repräsentative Gestaltung zu den entstehenden Plätzen

Ferdinandplatz (Süd)
- Brunnenplatz - "natürliche" Teichgestaltung
- Thema der Umsetzung: "Gänseteich vor dem Diebstahl"
- Vorschlag Künstler: Malgorzata Chodakowska
- Weiden und Pappeln als Bäume der Wahl

namenloser Platz (Nord)
- platzzentrale Pavillonarchitektur
- integrierter Aufgang/Aufzug zur Tiefgarage
- Gastronomie
- direktdemokratische Abstimmung, welcher Entwurf gewinnt

Platz-, Wege- und Straßenbereiche
- abgesetzte Bordsteine
- sicht- und erkennbare Fußwege
- Platzpflaster im Unterschied zur Wegpflasterung
- attraktive Laternen/Kandelaber
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Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat szonlines Hochhaus am Pirnaischen Platz - Spuren führen in die Karibik geteilt.

szonline
Dresdens Denkmal für den permanenten Wiederverkauf.

In den grauen Novembertagen tritt die gruselige Tristesse des Schandflecks am Pirnaischen Platz besonders deutlich an die Oberfläche. Grau-gelblich verfallen und entstellt, erhebt es sich trotzig über der ganzen Kreuzung und will einfach nicht weichen.

Es ist das traurige Stück Beton, welches in Dresden nun endgültig den Status einer Ungeheuerlichkeit hat. Unästhetisch, städtebaulich grotesk, ist es schäbiges Wahrzeichen einer untergegangen Diktatur und nun Spielball der Kräfte, vor welchen diese Diktatur schon im Unterricht gewarnt hat: kapitalistische Profitsucht auf dem Rücken der Menschen. Die manifestierte Schizophrenie der heutigen Zeit - in der Petrischale des Tals Dresden schon seit einigen Jahren zu beobachten.

Neben all den großen Städten des Landes hat nun auch Dresden seinen eigenen Immobilienkrimi, deren Mitspieler ungeschlacht schalten und walten können,ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Leidtragende werden die Bewohner sein, die aus dem Haus geworfen werden (unter zu Hilfe nahme des Entzuges der Betriebserlaubnis durch die Stadt), die Stadt, welche tatenlos zusehen muss, wie mit einer städtebaulichen Dominante und den eignen Bürgern umgegangen wird und der Tourist, der weiterhin diesem Antitypus seiner Besuchsintention nicht ausweichen kann. Es stellt dar, wie die Zukunft in grau festgeschrieben wird, wie dieser Teil der Stadt auf ewig einen faden Beigeschmack in sich trägt und selbst die Ostmodernisten müssen zusehen, wie ihre ach so verteigten Stilparameter im Geldfluss der Profitgier davonschwimmen.
Wer im Angesicht der jahrelangen Zustände und der aktuellen Recherchen noch den Eigentümer und seine Pläne befürwortet, der kämpft nicht mehr für Ostmoderne (für Ästhetik sowieso nicht), sondern nur noch ums egozentrische Prinzip, diesen dreisten Klotz zu behalten, damit auch niemand die DDR in Dresden endlich hinter sich lassen kann. Naiv zu glauben dass ein Umbau qualitativ hochwertig wird oder die zukünftigen Eigentumswohnungen günstig zu haben sein werden, ebenso wird kein Gastmahl des Meeres mehr einziehen und eine nachbarschaftliche Gemeinschaft "wie früher" wird es auch nicht mehr geben. Ostalgie ersetzt die Realitäten am Ende auch nicht.

Die kleine Welt der Wahrsagerei:

- Mieter werden rausgeekelt (ist man ja schon dabei)
- Sanierung (billig, schnell, Farbe drauf und auf den Immo-Markt)
- Verkauf der ersten ETW für nicht weniger als 4500,- EUR/m²
- erste Mängel nach 2 Jahren
- nach 6 - 10 Jahren schreien alle Käufer nach Hilfsmaßnahmen - vornehmlich von der Stadt

Ein Erhalt und dieses Vorgehen wird am Ende in einer unbefriedigenden Situation für die ganze Stadt enden. Und in einem dicken Scheckbuch irgendwo, bei irgendwem in der Karibik. 🌴
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Das Hochhaus am Pirnaischen Platz ist ein markantes Gebäude der Dresdner Innenstadt. Seit Jahren verrottet es. Wer wissen will, wem es gehört, der muss sich durch ein Meer aus Briefkastenfirmen käm...

Liebe Freunde und Förderer: Unsere neuen Info-Flyer sind fertig! Alles Wissenswertes zu unserem Anliegen und unserer Arbeit kompakt, ab jetzt über Facebook oder per Mail, gegen einen Unkostenbeitrag bestellbar, oder kostenlos zum Download hier >>> https://www.pdf-archive.com/2017/11/12/info-flyer

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Ein guter Anfang - das Bürgerforum Königsufer und Neustädter Markt.

Gestern fand das erste Bürgerforum zur Gestaltung und Bebauung des Königsufers und des Neustädter Marktes statt. Wir waren anwesend und haben kräftig mitgemacht.

Zuerst möchten wir allen Organisatoren und städtischen Vertretern danken, welche diese Möglichkeit der Bürgerbeteiligung angedacht, entwickelt und organisiert haben. Sicher gibt es auch weiterhin Kritiker eines solchen Verfahrens in deren Reihen, aber der gestrige Abend hat gezeigt, wie wertvoll das Auseinandersetzen mit dem Bürger sein kann. Auch für uns. Wir äußern auch gern wohlwollenden Respekt gegenüber den Mitarbeitern des Stadplanungsamtes und dem Baubürgermeister, welche sich gerstern nicht gescheut haben, mittendrin statt nur dabei zu sein.

Der Raum war voll, eine große gemische Runde mit sehr vielen Interessenten und Bürgern aus allen möglichen städtebaulichen Lagern. Vom direkten Anwohner bis zum interessierten Ortsfremden, konnte man sich mit vielen Meinungen messen und austauschen. Die Ideen waren vielfältig.

Doch eins hat man schnell gemerkt: einen roten Faden oder eine Lösung zu spinnen, die alle zufrieden stellt, wird es nicht geben. Sollte das Verfahren so durchgezogen werden, kann man sich vielleicht auf eine Mehrheitsentscheidung stützen, aber ein Kompromiss zu Gunsten des kleinsten gemeinsamen Nenners sollte unter allen Umständen vermieden werden. Wir wollen ein Optimum!
Wir hoffen, dass den Worten und dem Schema der Bürgerbeteiligung ehrliche Taten folgen und das Ganze, so gut es auch war, nicht als Mitmachtheater nur vorgeblendet wird. Aus den Ergebnissen der Dresdner Debatte wissen wir, dass nicht alles dem entspricht, wie es einem vorgelegt worden ist.
 
Wir gehen diesemal optimistisch an die Sache heran und schießen auch gern die Lorbeeren vor. Solang die Enttäuschung ausbleibt, wäre dies ein Bravourstück Dresdens und seiner vielen Bürger und Meinungen. Und dass diese manchmal diametral entgegen stehen, hat man gestern deutlich erfahren. Nur wo wären wir, wenn wir aufhören würden, miteinander zu reden?!

Am Ende des Abends, hat sich unserer Ansicht nach bisher jedenfalls nur ein Standpunkt (der auch seine Verteter hatte) disqualifiziert: Es soll so bleiben, wie es ist. NO WAY! ;-)

Ein guter Anfang - das Bürgerforum Königsufer und Neustädter Markt.

Gestern fand das erste Bürgerforum zur Gestaltung und Bebauung des Königsufers und des Neustädter Marktes statt. Wir waren anwesend und haben kräftig mitgemacht.

Zuerst möchten wir allen Organisatoren und städtischen Vertretern danken, welche diese Möglichkeit der Bürgerbeteiligung angedacht, entwickelt und organisiert haben. Sicher gibt es auch weiterhin Kritiker eines solchen Verfahrens in deren Reihen, aber der gestrige Abend hat gezeigt, wie wertvoll das Auseinandersetzen mit dem Bürger sein kann. Auch für uns. Wir äußern auch gern wohlwollenden Respekt gegenüber den Mitarbeitern des Stadplanungsamtes und dem Baubürgermeister, welche sich gerstern nicht gescheut haben, mittendrin statt nur dabei zu sein.

Der Raum war voll, eine große gemische Runde mit sehr vielen Interessenten und Bürgern aus allen möglichen städtebaulichen Lagern. Vom direkten Anwohner bis zum interessierten Ortsfremden, konnte man sich mit vielen Meinungen messen und austauschen. Die Ideen waren vielfältig.

Doch eins hat man schnell gemerkt: einen roten Faden oder eine Lösung zu spinnen, die alle zufrieden stellt, wird es nicht geben. Sollte das Verfahren so durchgezogen werden, kann man sich vielleicht auf eine Mehrheitsentscheidung stützen, aber ein Kompromiss zu Gunsten des kleinsten gemeinsamen Nenners sollte unter allen Umständen vermieden werden. Wir wollen ein Optimum!
Wir hoffen, dass den Worten und dem Schema der Bürgerbeteiligung ehrliche Taten folgen und das Ganze, so gut es auch war, nicht als "Mitmachtheater" nur vorgeblendet wird. Aus den Ergebnissen der Dresdner Debatte wissen wir, dass nicht alles dem entspricht, wie es einem vorgelegt worden ist.

Wir gehen diesemal optimistisch an die Sache heran und schießen auch gern die Lorbeeren vor. Solang die Enttäuschung ausbleibt, wäre dies ein Bravourstück Dresdens und seiner vielen Bürger und Meinungen. Und dass diese manchmal diametral entgegen stehen, hat man gestern deutlich erfahren. Nur wo wären wir, wenn wir aufhören würden, miteinander zu reden?!

Am Ende des Abends, hat sich unserer Ansicht nach bisher jedenfalls nur ein Standpunkt (der auch seine Verteter hatte) disqualifiziert: Es soll so bleiben, wie es ist. NO WAY! ;-)
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StadtbilDD wirkt!
Die Erkenntnis, daß echte Demokratie vom aktiven Mitgestalten lebt, setzt sich immer mehr auch auf politischer Ebene durch, erfreulich!
Die Idee mehr Einflussnahme auf lokal verankerte Vorhaben zu erhalten, in dem Ortsbeiräte künftig dieselben Gestaltungsmittel wie Ortschaftsräte zur Verfügung gestellt bekommen, entspricht unseren Forderungen nach dezentralen, bürgernahen Strukturen. Damit dies möglich werden kann, sollen die Ortsbeiräte zur Stadtrats- und Ortschaftsratswahl 2019 direkt gewählt werden. Zuerst aber muß  die Ortschaftsverfassung auf das ganze Stadtgebiet ausgedehnt werden. Die Grünen setzen sich unter Thomas Löser bereits dafür ein, auch die SPD hat ihre Unterstützung angekündigt. 

http://www.sz-online.de/nachrichten/mehr-rechte-fuer-ortsbeiraete-3811679.html

StadtbilDD wirkt!
Die Erkenntnis, daß echte Demokratie vom aktiven Mitgestalten lebt, setzt sich immer mehr auch auf politischer Ebene durch, erfreulich!
Die Idee mehr Einflussnahme auf lokal verankerte Vorhaben zu erhalten, in dem Ortsbeiräte künftig dieselben Gestaltungsmittel wie Ortschaftsräte zur Verfügung gestellt bekommen, entspricht unseren Forderungen nach dezentralen, bürgernahen Strukturen. Damit dies möglich werden kann, sollen die Ortsbeiräte zur Stadtrats- und Ortschaftsratswahl 2019 direkt gewählt werden. Zuerst aber muß die Ortschaftsverfassung auf das ganze Stadtgebiet ausgedehnt werden. Die Grünen setzen sich unter Thomas Löser bereits dafür ein, auch die SPD hat ihre Unterstützung angekündigt.

www.sz-online.de/nachrichten/mehr-rechte-fuer-ortsbeiraete-3811679.html
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VERANSTALTUNGSHINWEIS

Die GHND lädt in Kooperation mit dem Semper-Club Dresden am  Dienstag, 14. November 2017, 19.00 Uhr
zum Vortrag von Lucas Müller – im Neumarktpavillon Pirnaischer Platz/ Landhausstraße - ein.

„Die Geschichte des Palais Oppenheim und die Möglichkeit zum Wiederaufbau“

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Die GHND lädt in Kooperation mit dem Semper-Club Dresden am Dienstag, 14. November 2017, 19.00 Uhr
zum Vortrag von Lucas Müller – im Neumarktpavillon Pirnaischer Platz/ Landhausstraße - ein.

„Die Geschichte des Palais Oppenheim und die Möglichkeit zum Wiederaufbau“
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Eine Schande, dass wir DAS bisher nie gepostet haben!

Man muss dem Ganzen NICHTS mehr hinzufügen!
😂😂😂😂😂😂😂😂😂

Bodo Wartke auch in Kürze in Dresden erlebbar. Am 16.11.2017 im Alten Schlachthof. Schon wegen dieses Songs ein Erlebnis. ;-)
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Dieses Stück hat Bodo als Vorgeschmack auf sein neuestes Programm "Klaviersdelikte" bereits Monate vor der Premiere beim 3sat-Kabarettfestival gespielt. Eine...

Jetzt auch in zweifelsfrei: Was wo und wie genau!

Der Pirnaische Platz, das Illgenhaus (Kaiserpalast).

Da in der Diksussion oftmals das Thema aufkam: Hochhaus oder Illgenhaus (Kaiserpalast), hat sich unser Unterstützer Benjámin Bartho mal hingesetzt und die aktuelle Situation mit der historischen verschmolzen. Nun ist die Lage für jeden eindeutig ersichtlich. Das Kaufhaus würde heute auf der St.Petersburger Straße (Südrichtung) stehen und tangiert das Hochhaus in keinster Weise. 
Da wir die historische Vorlage nur als Orientierung sehen, ist der Vergleich sehr hilfreich, sich Gedanken zu machen, was möglich ist und was abgeändert werden muss. Interessant zu sehen ist, dass ein ansprechender Anbau an das Hochhaus (sollte es stehen bleiben) Richtung Straßenraum möglich ist, um das Platzgefühl für den Pirni auch in diesem Teil in Zukunft menschenfreundlicher und ansprechener zu gestalten.

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat 9 neue Fotos hinzugefügt.

Jetzt auch in zweifelsfrei: Was wo und wie genau!

Der Pirnaische Platz, das Illgenhaus (Kaiserpalast).

Da in der Diksussion oftmals das Thema aufkam: "Hochhaus oder Illgenhaus (Kaiserpalast)", hat sich unser Unterstützer Benjámin Bartho mal hingesetzt und die aktuelle Situation mit der historischen verschmolzen. Nun ist die Lage für jeden eindeutig ersichtlich. Das Kaufhaus würde heute auf der St.Petersburger Straße (Südrichtung) stehen und tangiert das Hochhaus in keinster Weise.
Da wir die historische Vorlage nur als Orientierung sehen, ist der Vergleich sehr hilfreich, sich Gedanken zu machen, was möglich ist und was abgeändert werden muss. Interessant zu sehen ist, dass ein ansprechender Anbau an das Hochhaus (sollte es stehen bleiben) Richtung Straßenraum möglich ist, um das Platzgefühl für den "Pirni" auch in diesem Teil in Zukunft menschenfreundlicher und ansprechener zu gestalten.
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Qualifiziertes Positionspapier zum Ferdinandplatz und Neues Technisches Rathaus - >>Mitmachaktion

Qualifiziertes Positionspapier zum Ferdinandplatz und Neues Technisches Rathaus - >>Mitmachaktion<< !

Liebe Freunde, nachdem der städtebauliche Entwurf von Barcode Architects zum Ferdinandplatz und dem Technischen Rathaus weitestgehend als gesetzt festzustehen scheint, möchten wir in der weiteren Beplanung der einzelnen Architekturen natürlich weiterhin unseren Beitrag leisten. Wir gehen dazu von folgenden Prämissen aus:

- der Hauptbau des Technischen Rathauses wird gesamt gestaltet und gilt als platzprägender Großbau (unsere Vorstellungen gehen hin zu einer "Dresdner Version" des House of Delft von van Dongen-Koschuch)

- der Anbau an das Karstadt soll aus mindestens einer eckbetonenden Architektur/Fassade zur Waisenhausstraße und zum Ferdinandplatz bestehen und der Zwischenraum aus mindests 3-5 Einzelfassaden, welche auch in der Höhe variieren

- der zweite, kleinere Verwaltungsbau braucht Schaufassaden gen St.Petersburger Straße und dem Ferdinandplatz (mindestens 3-5 Einzelafassadenentwürfe auf den Bau verteilt)

Und nun kommt ihr ins Spiel. Welche Vorkriegsarchitekturen, Stadtelemente und Fassaden aus diesem Stadtgebiet (Ferdinandplatz, Georgplatz West, Waisenhausstraße, evtl. Prager Straße) seht ihr als prägsam und gut genug an, um als Vorlage zu dienen, diese wenigstens als Reminiszens in moderner Fassadensprache wieder aufzunehmen? Sollten Spolien vorhanden sein, könnten diese als Nucleus für eine komplett neue Fassadengestaltung natürlich eingebracht werden.

Sollten genügens Hinweise, Fotos und Beiträge einfließen, würden wir diese als Ideengeber gern in unser Positionspapier aufnehmen und der Stadt und dem Architekturbüro zukommen lassen.

Nun seid ihr gefragt. Fleißig beitragen und ihr wisst: Einmischen lohnt sich! ;-)
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Auswertung der Bürgerbefragung zum Pirnaischen Platz

In Zusammenarbeit mit dem Verein ProMitsprache haben wir uns am Samstag, den 14.10.2017 auf den Pirnaischen Platz begeben und sind mittels Modell und Schautafeln mit Passanten ins Gespräch gekommen, welche das Thema interessant genug fanden, um sich damit auseinanderzusetzen. Grundlage waren die vorausgegangenen Ereignisse rund um das Wohnhochhaus am Pirnaischen Platz, sowie unsere Vision zu einer möglichen Reurbanisierung des gesamten Areals Pirnaischer Platz unter den derzeit möglichen Vorzeichen.
 
Diese wären:
- Luxussanierung oder Abriss mit Neubau des Wohnhochhauses am Pirnaischen Platz
- Entmietung des TLG Riegels an der St. Petersburger Straße ab 2019 und anschließend möglicher Abriss und Neubau
- Kein Generalplan oder absehbare Vision zur Verschlankung der innerstädtischen „Autobahn“ St. Petersburger Straße
- Freiflächen und ungenutzte Grünräume in den Straßenzwischenräumen und Parkplätze

Um ein möglichst allgemeines Stimmungsbild zu erhalten, haben wir die Interessenten gebeten, ihre Stimme abzugeben. Dazu konnten Sie sich entscheiden, ob der derzeitige Stand Pirnaischer Platz mit einem Erhalt und Sanierung des Hochhauses wünschenswert wäre, oder ob signifikante Veränderungen am Pirnaischen Platz vorgenommen werden müssen, welche durch StadtbilDDresden bereits in einer möglichen Variante ansprechend dargestellt wurden. Dabei handelt es sich nur um eine städtebauliche Aufgabe, welche direkte Architektursprache nicht aufgegriffen hat.

Was sind die Erkenntnisse aus dieser Aktion?

I. Es besteht Aufklärungs- und Redebedarf.
Die meisten Menschen, mit welchen wir ins Gespräch kamen, wussten nicht viel über die aktuelle Situation und derzeitige Planungen und Absichten am Ort. Nachdem man diesem Umstand abhelfen konnte, waren viele über die Situation erstaunt. Es gab eine Diskrepanz zwischen den formulierten Erwartungen und dem Ist-Zustand. Dies äußerte sich deutlich in dem Unverständnis darüber, dass von städtischer Seite ein kategorisches Nein zur Umgestaltung und Bebauung des Platzes Stand der Dinge ist. Die angeführten Gründe der Unwissenheit über unterirdische Medien und Grundstücksbesitzverhältnisse ließen viele Gesprächspartner kopfschüttelnd und erschrocken zurück. Ebenso das intransparente Handeln von Eigentümern und Stadtplanungsamt zum Sanierungswillen des Hochhauses.

II. Es gibt einen Wunsch nach Vision und Zukunft der Stadt. 
Grundtenor aller Passanten war: Der Platz ist ein Unort und kann und darf nicht so bleiben, wie er ist. Hauptkritikpunkte waren die überbreite Straße, das ungenutzte und nahezu sinnfreie Grün des Mittelstreifens (was keinen Wunsch nach weniger Grün und Bäume darstellt), die Überdimension des Hochhauses, sowie dessen akuter Zustand und die flächenfressenden Parkplätze und die Lärmsituation durch den Verkehr. Die Vision einer städtebaulichen Planung von StadtbilDDresden kam dabei den Wünschen der Bürger sehr nahe, ist aber in Einzelheiten auch anders interpretierbar und diskutabel. 

III. Bürgerbeteiligung mit Entscheidungscharakter nimmt einen hohen Stellenwert ein.
Viele äußerten sich auch zu Problemlagen außerhalb des Pirnaischen Platzes und nutzten die Umfrage als Ventil über Unmut, welcher vor der eigenen Haustür stattfindet. Gemeinsamkeit dieser Themen war, dass es großen Groll darüber gibt, wie seitens der Stadt mit Belangen von Einwohnern und deren Vorstellungen umgegangen wird. Es wird unisono ein eklatantes Fehlen von Information, Transparenz und Mitsprache mit Entscheidungsfunktion bemängelt. Viele sehen Notwendigkeiten ein, aber sind mit der Lösung oder Umsetzung unzufrieden. Ein Beispiel ist die Fluchttreppe am Landhaus/Stadtmuseum. Sie wurde von vielen als Ungetüm und starke Hässlichkeit empfunden. Ebenso erinnerten sich viele an die vollmundigen Versprechen, dieses Teil mit Rankepflanzen zu begrünen oder mit Hecken oder schlanken Bäumen zu „verstecken“. Das nicht Umsetzen dieser Versprechungen hallt bei vielen bis heute nach. Dass sie notwendig ist, ist akzeptiert, aber würde dieses Exemplar doch mehr Akzeptanz erfahren, wenn die Begrünung als Möglichkeit endlich umgesetzt würde (wenn schon nicht durch einen, dem Gebäude angepassten Anbau).

IV. Rekonstruktionen ja, aber für den Pirnaischen Platz lieber neue Dresden-typische Architekturen mit Charakter und Identität.
Für den Pirnaischen Platz wurde sich nicht direkt für Rekonstruktionen ausgesprochen, aber adaptierte moderne Architekturen an historischen Bauten orientierend, fanden breite Zustimmung. (Als Beispiel nannte man die Front der neuen Aula der Leipziger Universität) Dazu wurde die Freistellung der Stadtsilhouette betont, welche beim Thema Hochhaus  darin mündete, dass man durchaus mit einem Rückbau um mehrere Etagen liebäugelt, und den Bau in der Tiefe eher ergänzt sehen würde, als in der Höhe und Breite aufgestockt. Totalabriss mit Neubau und Teilrückbau mit moderner Ergänzung fanden gleichermaßen Zustimmung. Die anvisierte Luxussanierung mit Erhöhung und Verbreiterung wurde fast komplett abgelehnt. Für diese Variante fanden sich die wenigsten Unterstützer (2). Insgesamt wurden sich moderne Neubauten gewünscht, welche als zu Dresden gehörig identifizierbar sind und in Kooperation von Rekonstruktionen, fernab der breiten Beliebigkeit von Neubauten, endlich wieder das Gefühl vermitteln, in der sächsischen Landeshauptstadt zu sein. Es wurde der Wunsch nach neuen ansprechenden Highlights geäußert, welche auch zeigen, dass moderne Bauwerke in Dresden den Weg in Reiseführer finden und die Leute gern sagen: Das ist modernes Dresden und das gibt es nur hier. Eine Orientierung am historischen Stadtplan wurde als Begrüßenswert empfunden, bietet er doch funktionierende Stadträume. Die Adaption an gegenwärtige Zwänge wurde als Notwendigkeit angesehen. Erneut wurde Unverständnis über die „gebundenen Hände“ der Stadt bei Grundstücksfragen geäußert. Als Negativbeispiele für verfehlten Städtebau fiel immer wieder die Wortmeldung auf den Postplatz und den Straßburger Platz.

V. Soziales Umfeld und gefühlte Wahrheiten.
Viele Menschen sind zwar begeistert über die Mühe und Arbeit, welche wir uns machen, zeigten aber durch Abwinken und das Verweigern einer Unterschrift und dem Kommentar: „Das bringt doch eh nüscht.“, dass sich in Dresden etwas eingeschlichen hat, was in einer Demokratie die schlechteren Tendenzen aufleben lässt. Das Gefühl über die letzten Jahre übergangen worden zu sein, das Gefühl abgehängt zu werden und der Tenor: „Die machen doch eh was die wollen.“ hat sich stark eingeprägt. Das ist insofern schade und bedauerlich, weil das Interesse und die Begeisterung für das Thema und für unseren Ansatz sehr wohl da ist, aber die Enttäuschung in anderen Lebensbereichen in der Vergangenheit so groß ist, dass sich mit Enthaltung dem Thema entzogen wird. Dieses gesellschaftliche Grundproblem lässt sich von unserer Seite nicht lösen. Es ist auch nicht unserer Aufgabe. Wir möchten aber betonen, dass die Politik und die Verwaltung – auf kommunaler und Landesebene – in diesem Bereich viel aufzuholen und zu verbessern hat. Dabei nützt es viel, sich direkt mit den Menschen und ihren Erfahrungen, sowie Wünschen und Vorstellungen auseinanderzusetzen. Einigen ist schon geholfen, wenn man ihnen zuhört – das haben wir bei unserer Aktion erfahren dürfen. Aufklären spielt dabei eine wichtige Rolle. Beispielhaft ist das Gefühl vieler, die der Meinung sind, man würde ihnen was wegnehmen, wenn man das Hochhaus durch einen Neubau ersetzt. Wortmeldungen dazu waren, dass man nicht alles aus DDR-Zeiten wegreißen kann. „Es ist doch so schon nüscht mehr da.“ – Dem gegenüber steht, dass 70% des 26er Ringes aus DDR-Zeiten stammt und noch immer erhalten oder bewohnt ist. Nur das wenigste wurde (auch notwendigerweise) abgerissen. Auf das Argument hin, dass auch das Hochhaus komplett überarbeitet würde und es nicht so aussehen wird, wie bisher oder zu DDR-Zeiten, wurde auch geantwortet: „Natürlich ist es hässlich, aber ich bin DDR-Bürger – das gehört zu uns. Man hat sich dran gewöhnt.“
Diese Kluft zwischen Gegenwart, der immer noch klaffenden Wunde, welche Wende und 25 Jahre Umwälzung hinterlassen haben, die gefühlte Wahrheit und der Angst darüber, noch mehr weggenommen zu bekommen, zeigt enorme soziale Spannungen, die weg vom Thema völlig irrational emotional geführt, zu Ansichten und Meinungen führen, die mit dem Städtebau als solches, sowie einer ästhetischen Formensprache nichts zu tun haben. Gewöhnungseffekt ist keine Baukultur. Das betrifft nicht nur sozialistische Bauwerke, welche den Hang zur Ostalgie bedienen, sondern ebenso angesprochen, die Gaslaternen in Striesen, welche Teile der eigenen Ortsidentität kappen und vermissen lassen.

Zusammenfassung der Fakten:
Die Altersstruktur der Gesprächspartner war durch alle Generationen gemischt. (Junge Familien mit Kinderwagen, ältere Ehepaare, shoppende Mutter-Tochter-Gespanne, Studenten, Singles allen Alters, Touristen, vor Ort Wohnende, Fachleute, Backpacker, Stadtführer, Rentner)

Viele sind zwar neugierig, möchten aber nicht ins Gespräch kommen.

Stimmenabgabe laut vorliegender Unterschriftenliste:

Für den Erhalt des Hochhauses mit Sanierungsbestrebungen und des Pirnaischen Platzes im Zustand abgegebene Stimmen:  2
Für den Rückbau oder Abriss und Neubau des Hochhauses mit einer Generalplanung des Pirnaischen Platzes abgegeben Stimmen:  43
Enthaltungen (welche aber meist unserer Arbeit positiv gestimmt waren):  25

Weitere Unterschriftenlisten sind noch im Umlauf. Da diese Befragung nur ein Stimmungstest sein sollte, ob wir in unserer Arbeit die meisten Bürger ansprechen oder in unseren Ansichten völlig falsch liegen, sind diese für eine Auswertung irrelevant, da diese Listen von uns nahestehenden Personen geführt werden. 
In der Summe und dem Ergebnis möchten wir vor allem dem ProMitsprache e.V. danken, welcher uns tatkräftig und mit viel Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen hat.  Ebenso ein Dank an alle Gesprächspartner und Unterschriften, sowie an die Fans von SG Dynamo Dresden, welche uns zahlreich besucht haben und ihre Unterstützung zusagten. Die Zuneigung zu Dresden erschöpft sich nicht nur in der Liebe zum Verein, sondern äußert sich auch im Wunsch darin, aus dem Potenzial der Stadt das Beste herauszuholen. 

Für uns sehen wir das Ergebnis und die Diskussionen als positiven Stimmungstest unserer Arbeit an und werden diese unsere Richtlinien und Vorstellungen weiter verfolgen. Wir werden bei den Themen Städtebau, Architektur, Denkmalschutz und Bürgerbeteiligung weiter unsere Ansichten vertreten, welche wir durch viele Bürger gestern bestätigt sahen. Keinesfalls sind diese Themen und Ansichten statisch, sondern auf Gesprächsbereitschaft angelegt, welche aber vom Optimum für die Stadt Dresden nicht abweichen kann. In der Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Vertretern sind wir weiterhin gesprächsbereit und offen, können uns aber bürgernahe Aktionen (Petitionen, Umfragen, Bürgerbegehren) ebenso gut vorstellen, sollten aktuelle Tendenzen und Vorzeichen von Entscheidungsträgern doch übersehen werden.

Die Stadt Dresden kann mehr. Ihre Bürger haben den Wunsch danach. Gehen wir in eine Zukunft, welche Visionen hat und die besten davon verwirklicht. Das ist unser Anspruch. Wir mischen uns ein.

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat 6 neue Fotos hinzugefügt.

Auswertung der Bürgerbefragung zum Pirnaischen Platz

In Zusammenarbeit mit dem Verein ProMitsprache haben wir uns am Samstag, den 14.10.2017 auf den Pirnaischen Platz begeben und sind mittels Modell und Schautafeln mit Passanten ins Gespräch gekommen, welche das Thema interessant genug fanden, um sich damit auseinanderzusetzen. Grundlage waren die vorausgegangenen Ereignisse rund um das Wohnhochhaus am Pirnaischen Platz, sowie unsere Vision zu einer möglichen Reurbanisierung des gesamten Areals Pirnaischer Platz unter den derzeit möglichen Vorzeichen.

Diese wären:
- Luxussanierung oder Abriss mit Neubau des Wohnhochhauses am Pirnaischen Platz
- Entmietung des TLG Riegels an der St. Petersburger Straße ab 2019 und anschließend möglicher Abriss und Neubau
- Kein Generalplan oder absehbare Vision zur Verschlankung der innerstädtischen „Autobahn“ St. Petersburger Straße
- Freiflächen und ungenutzte Grünräume in den Straßenzwischenräumen und Parkplätze

Um ein möglichst allgemeines Stimmungsbild zu erhalten, haben wir die Interessenten gebeten, ihre Stimme abzugeben. Dazu konnten Sie sich entscheiden, ob der derzeitige Stand Pirnaischer Platz mit einem Erhalt und Sanierung des Hochhauses wünschenswert wäre, oder ob signifikante Veränderungen am Pirnaischen Platz vorgenommen werden müssen, welche durch StadtbilDDresden bereits in einer möglichen Variante ansprechend dargestellt wurden. Dabei handelt es sich nur um eine städtebauliche Aufgabe, welche direkte Architektursprache nicht aufgegriffen hat.

Was sind die Erkenntnisse aus dieser Aktion?

I. Es besteht Aufklärungs- und Redebedarf.
Die meisten Menschen, mit welchen wir ins Gespräch kamen, wussten nicht viel über die aktuelle Situation und derzeitige Planungen und Absichten am Ort. Nachdem man diesem Umstand abhelfen konnte, waren viele über die Situation erstaunt. Es gab eine Diskrepanz zwischen den formulierten Erwartungen und dem Ist-Zustand. Dies äußerte sich deutlich in dem Unverständnis darüber, dass von städtischer Seite ein kategorisches Nein zur Umgestaltung und Bebauung des Platzes Stand der Dinge ist. Die angeführten Gründe der Unwissenheit über unterirdische Medien und Grundstücksbesitzverhältnisse ließen viele Gesprächspartner kopfschüttelnd und erschrocken zurück. Ebenso das intransparente Handeln von Eigentümern und Stadtplanungsamt zum Sanierungswillen des Hochhauses.

II. Es gibt einen Wunsch nach Vision und Zukunft der Stadt.
Grundtenor aller Passanten war: Der Platz ist ein Unort und kann und darf nicht so bleiben, wie er ist. Hauptkritikpunkte waren die überbreite Straße, das ungenutzte und nahezu sinnfreie Grün des Mittelstreifens (was keinen Wunsch nach weniger Grün und Bäume darstellt), die Überdimension des Hochhauses, sowie dessen akuter Zustand und die flächenfressenden Parkplätze und die Lärmsituation durch den Verkehr. Die Vision einer städtebaulichen Planung von StadtbilDDresden kam dabei den Wünschen der Bürger sehr nahe, ist aber in Einzelheiten auch anders interpretierbar und diskutabel.

III. Bürgerbeteiligung mit Entscheidungscharakter nimmt einen hohen Stellenwert ein.
Viele äußerten sich auch zu Problemlagen außerhalb des Pirnaischen Platzes und nutzten die Umfrage als Ventil über Unmut, welcher vor der eigenen Haustür stattfindet. Gemeinsamkeit dieser Themen war, dass es großen Groll darüber gibt, wie seitens der Stadt mit Belangen von Einwohnern und deren Vorstellungen umgegangen wird. Es wird unisono ein eklatantes Fehlen von Information, Transparenz und Mitsprache mit Entscheidungsfunktion bemängelt. Viele sehen Notwendigkeiten ein, aber sind mit der Lösung oder Umsetzung unzufrieden. Ein Beispiel ist die Fluchttreppe am Landhaus/Stadtmuseum. Sie wurde von vielen als Ungetüm und starke Hässlichkeit empfunden. Ebenso erinnerten sich viele an die vollmundigen Versprechen, dieses Teil mit Rankepflanzen zu begrünen oder mit Hecken oder schlanken Bäumen zu „verstecken“. Das nicht Umsetzen dieser Versprechungen hallt bei vielen bis heute nach. Dass sie notwendig ist, ist akzeptiert, aber würde dieses Exemplar doch mehr Akzeptanz erfahren, wenn die Begrünung als Möglichkeit endlich umgesetzt würde (wenn schon nicht durch einen, dem Gebäude angepassten Anbau).

IV. Rekonstruktionen ja, aber für den Pirnaischen Platz lieber neue Dresden-typische Architekturen mit Charakter und Identität.
Für den Pirnaischen Platz wurde sich nicht direkt für Rekonstruktionen ausgesprochen, aber adaptierte moderne Architekturen an historischen Bauten orientierend, fanden breite Zustimmung. (Als Beispiel nannte man die Front der neuen Aula der Leipziger Universität) Dazu wurde die Freistellung der Stadtsilhouette betont, welche beim Thema Hochhaus darin mündete, dass man durchaus mit einem Rückbau um mehrere Etagen liebäugelt, und den Bau in der Tiefe eher ergänzt sehen würde, als in der Höhe und Breite aufgestockt. Totalabriss mit Neubau und Teilrückbau mit moderner Ergänzung fanden gleichermaßen Zustimmung. Die anvisierte Luxussanierung mit Erhöhung und Verbreiterung wurde fast komplett abgelehnt. Für diese Variante fanden sich die wenigsten Unterstützer (2). Insgesamt wurden sich moderne Neubauten gewünscht, welche als zu Dresden gehörig identifizierbar sind und in Kooperation von Rekonstruktionen, fernab der breiten Beliebigkeit von Neubauten, endlich wieder das Gefühl vermitteln, in der sächsischen Landeshauptstadt zu sein. Es wurde der Wunsch nach neuen ansprechenden Highlights geäußert, welche auch zeigen, dass moderne Bauwerke in Dresden den Weg in Reiseführer finden und die Leute gern sagen: Das ist modernes Dresden und das gibt es nur hier. Eine Orientierung am historischen Stadtplan wurde als Begrüßenswert empfunden, bietet er doch funktionierende Stadträume. Die Adaption an gegenwärtige Zwänge wurde als Notwendigkeit angesehen. Erneut wurde Unverständnis über die „gebundenen Hände“ der Stadt bei Grundstücksfragen geäußert. Als Negativbeispiele für verfehlten Städtebau fiel immer wieder die Wortmeldung auf den Postplatz und den Straßburger Platz.

V. Soziales Umfeld und gefühlte Wahrheiten.
Viele Menschen sind zwar begeistert über die Mühe und Arbeit, welche wir uns machen, zeigten aber durch Abwinken und das Verweigern einer Unterschrift und dem Kommentar: „Das bringt doch eh nüscht.“, dass sich in Dresden etwas eingeschlichen hat, was in einer Demokratie die schlechteren Tendenzen aufleben lässt. Das Gefühl über die letzten Jahre übergangen worden zu sein, das Gefühl abgehängt zu werden und der Tenor: „Die machen doch eh was die wollen.“ hat sich stark eingeprägt. Das ist insofern schade und bedauerlich, weil das Interesse und die Begeisterung für das Thema und für unseren Ansatz sehr wohl da ist, aber die Enttäuschung in anderen Lebensbereichen in der Vergangenheit so groß ist, dass sich mit Enthaltung dem Thema entzogen wird. Dieses gesellschaftliche Grundproblem lässt sich von unserer Seite nicht lösen. Es ist auch nicht unserer Aufgabe. Wir möchten aber betonen, dass die Politik und die Verwaltung – auf kommunaler und Landesebene – in diesem Bereich viel aufzuholen und zu verbessern hat. Dabei nützt es viel, sich direkt mit den Menschen und ihren Erfahrungen, sowie Wünschen und Vorstellungen auseinanderzusetzen. Einigen ist schon geholfen, wenn man ihnen zuhört – das haben wir bei unserer Aktion erfahren dürfen. Aufklären spielt dabei eine wichtige Rolle. Beispielhaft ist das Gefühl vieler, die der Meinung sind, man würde ihnen was wegnehmen, wenn man das Hochhaus durch einen Neubau ersetzt. Wortmeldungen dazu waren, dass man nicht alles aus DDR-Zeiten wegreißen kann. „Es ist doch so schon nüscht mehr da.“ – Dem gegenüber steht, dass 70% des 26er Ringes aus DDR-Zeiten stammt und noch immer erhalten oder bewohnt ist. Nur das wenigste wurde (auch notwendigerweise) abgerissen. Auf das Argument hin, dass auch das Hochhaus komplett überarbeitet würde und es nicht so aussehen wird, wie bisher oder zu DDR-Zeiten, wurde auch geantwortet: „Natürlich ist es hässlich, aber ich bin DDR-Bürger – das gehört zu uns. Man hat sich dran gewöhnt.“
Diese Kluft zwischen Gegenwart, der immer noch klaffenden Wunde, welche Wende und 25 Jahre Umwälzung hinterlassen haben, die gefühlte Wahrheit und der Angst darüber, noch mehr weggenommen zu bekommen, zeigt enorme soziale Spannungen, die weg vom Thema völlig irrational emotional geführt, zu Ansichten und Meinungen führen, die mit dem Städtebau als solches, sowie einer ästhetischen Formensprache nichts zu tun haben. Gewöhnungseffekt ist keine Baukultur. Das betrifft nicht nur sozialistische Bauwerke, welche den Hang zur Ostalgie bedienen, sondern ebenso angesprochen, die Gaslaternen in Striesen, welche Teile der eigenen Ortsidentität kappen und vermissen lassen.

Zusammenfassung der Fakten:
Die Altersstruktur der Gesprächspartner war durch alle Generationen gemischt. (Junge Familien mit Kinderwagen, ältere Ehepaare, shoppende Mutter-Tochter-Gespanne, Studenten, Singles allen Alters, Touristen, vor Ort Wohnende, Fachleute, Backpacker, Stadtführer, Rentner)

Viele sind zwar neugierig, möchten aber nicht ins Gespräch kommen.

Stimmenabgabe laut vorliegender Unterschriftenliste:

Für den Erhalt des Hochhauses mit Sanierungsbestrebungen und des Pirnaischen Platzes im Zustand abgegebene Stimmen: 2
Für den Rückbau oder Abriss und Neubau des Hochhauses mit einer Generalplanung des Pirnaischen Platzes abgegeben Stimmen: 43
Enthaltungen (welche aber meist unserer Arbeit positiv gestimmt waren): 25

Weitere Unterschriftenlisten sind noch im Umlauf. Da diese Befragung nur ein Stimmungstest sein sollte, ob wir in unserer Arbeit die meisten Bürger ansprechen oder in unseren Ansichten völlig falsch liegen, sind diese für eine Auswertung irrelevant, da diese Listen von uns nahestehenden Personen geführt werden.
In der Summe und dem Ergebnis möchten wir vor allem dem ProMitsprache e.V. danken, welcher uns tatkräftig und mit viel Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen hat. Ebenso ein Dank an alle Gesprächspartner und Unterschriften, sowie an die Fans von SG Dynamo Dresden, welche uns zahlreich besucht haben und ihre Unterstützung zusagten. Die Zuneigung zu Dresden erschöpft sich nicht nur in der Liebe zum Verein, sondern äußert sich auch im Wunsch darin, aus dem Potenzial der Stadt das Beste herauszuholen.

Für uns sehen wir das Ergebnis und die Diskussionen als positiven Stimmungstest unserer Arbeit an und werden diese unsere Richtlinien und Vorstellungen weiter verfolgen. Wir werden bei den Themen Städtebau, Architektur, Denkmalschutz und Bürgerbeteiligung weiter unsere Ansichten vertreten, welche wir durch viele Bürger gestern bestätigt sahen. Keinesfalls sind diese Themen und Ansichten statisch, sondern auf Gesprächsbereitschaft angelegt, welche aber vom Optimum für die Stadt Dresden nicht abweichen kann. In der Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Vertretern sind wir weiterhin gesprächsbereit und offen, können uns aber bürgernahe Aktionen (Petitionen, Umfragen, Bürgerbegehren) ebenso gut vorstellen, sollten aktuelle Tendenzen und Vorzeichen von Entscheidungsträgern doch übersehen werden.

Die Stadt Dresden kann mehr. Ihre Bürger haben den Wunsch danach. Gehen wir in eine Zukunft, welche Visionen hat und die besten davon verwirklicht. Das ist unser Anspruch. Wir mischen uns ein.
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Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat eine Veranstaltung hinzugefügt.

"Riesenkreuzung oder Stadtgefühl? Wie weiter am Pirnaischen Platz - Eine visionäre Bürgeraktion" - unter diesem Motto findet am Samstag, 14. Oktober in Kooperation mit "ProMitsprache e.V." unsere erste Bürgerbefragung statt.
Ort: Ecke Willsdruffer/Ringstraße diagonal gegenüber dem Problemhochhaus.
Anhand von Schaubildern und einem Modell wollen wir unsere Vorschläge zu einer zeitgemäßen Stadtraumgestaltung erleutern, und somit die Debatte in die Öffentlichkeit tragen.
Wir freuen uns auf anregende Gespräche und auf Euer/Ihr Erscheinen.

Das StadtbilDD-Team.
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Ein ham'wer noch, ein ham'wer noch.

Sich an einer von uns nicht geforderten, sondern allenfalls gedachten Rekonstruktion (wir haben die Worte "zeitgemäße Adaption" benutzt) des Kaiserpalastes abzuarbeiten, scheint nur zu beweisen, wie begrenzt manches Denken doch sein kann und das Einzelne immer wichtiger zu sein scheint, als das große Ganze. Solange gesichtslose Allerweltskisten zeitgenössischer Architekten nicht im Stande sind, das zu leisten, was schon eine bloße Idee hervorruft - nämlich inbrünstige Emotionen, wird ewig der Hochmut gewinnen und die Schönheit darben müssen.
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Vision Pirnaischer Platz
Im Traum fliegen.

Ein kleiner Flug durch unsere Vision eines zukünftigen Pirnaischen Platzes. Viel Spaß beim anschauen.
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Positionspapier Pirnaischer Platz  [gesamt]

Im Zuge der Diskussion um das Hochhaus am Pirnaischen Platz und der Planung zum Innenstadtring erscheint es aus unserer Sicht geboten, den Blick nicht nur auf die Zukunft eines höchst umstrittenen Gebäudes zu richten, sondern vielmehr den Fokus auf städtebauliche Ansätze zu lenken, mit dem Ziel an dieser Stelle ganzheitliche, tragfähige Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Zur Ausgangslage

Die derzeitige bauliche Situation des Pirnaischen Platzes zeigt ein Szenario, welches man in einer Großwohnsiedlung an der Peripherie, nicht aber an einem zentralen Knotenpunkt am Randes des kulturhistorischen Zentrums einer Landeshauptstadt und einer sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ bewerbenden Stadt verorten würde. Aufgrund dieser Tatsache lässt sich ein unmittelbares Handlungserfordernis für die Neuordnung des Stadtraumes ableiten.

Der Pirnaische Platz in seiner derzeitigen Erscheinung ist lediglich als Verkehrsknotenpunkt und wahlweise als „Unort“ zu definieren. Großstädtisches Flair und Verweilqualität sucht man hier vergebens. Die leeren Flächen entlang der überbreiten St. Petersburger Straße und der Grunaer Straße nehmen den bedeutenden Baudenkmalen des kulturhistorischen Zentrums jeglichen Maßstab und koppeln die Pirnaische Vorstadt vom Zentrum ab. Die ineffektive Nutzung der Grundstücke zeigt bis heute eine Flächenverschwendung im großen Stil an, die sich auf das Aufbaugesetz von 1950, die im Zuge dessen durchgeführten Enteignungen von Grund und Boden und die städtebaulichen Ideologie der damaligen Zeit zurückführen lässt. Die Kunst- und Kulturstadt Dresden erscheint an dieser städtebaulich sensiblen Stelle als eine zerstörte und von einem missglückten Wiederaufbau gezeichnete Stadt, in der dem Autoverkehr bei der Gestaltung der Platzanlage ein weitreichender Vorrang eingeräumt wurde.

Das Vorhandensein von standardisierten Plattenbauten und Hochhäusern stellt gerade im Bereich der innerstädtischen Übergangszone die Unverwechselbarkeit des Dresdner Stadtbildes in Frage. Bauten desselben Typs wurden auch in anderen Städten der DDR errichtet, können somit nicht als explizit dresdentypisch (im Sinne von erhaltenswert) bezeichnet werden. Sie wirken kontrastierend und stehen punktuell der sich momentan unbedingt nötigen und verfolgten Reurbanisierung im Wege. Eine Sanierung des Hochhauses am Pirnaischen Platz mit einer Verbreiterung und Erhöhung, wäre demnach der völlig falsche Ansatz; die Chance auf eine zeitgemäße Form der Stadtreparatur wäre damit auf weitere Jahrzehnte vertan.

Entwicklung zeitgemäßer Perspektiven

Im Grenzbereich des kulturhistorischen Zentrums liegend, kommt dem Pirnaischen Platz heute mehr denn je eine Vermittlerfunktion zu. Diese Aufgabe kann jedoch nur durch ein bewusstes Anknüpfen an den Vorkriegszustand gelöst werden. Dies gilt vor allem für städtebauliche Fragen, im geringeren Maße aber auch für Überlegungen hinsichtlich der Architektur. Die Verkleinerung der unbebauten Flächen durch bauliche Verdichtung (Blockrandbebauung/geschlossene Bebauung) sollte hier oberste Priorität genießen. Auf diese Weise ließe sich die Wirkung des Überdimensionierten und Maßstabslosen zukunftsorientiert korrigieren und in eine angleichende, entstehende Umgebung einbinden.

Aufgabe einer weitsichtigen Stadtplanung sollte es sein, am Pirnaischen Platz eine Übergangszone zu schaffen, um den gegenwärtig in der Pirnaischen Vorstadt vorherrschenden Siedlungsbau und die Altstadt zu verknüpfen und als städtebauliche Einheit erlebbar  zu machen.

Die Idee den Platz durch eine Blockrandbebauung neu zu fassen, ihm durch anspruchsvolle regionaltypische Architektur weltstädtisches Gepräge zurück zu geben, erscheint vor diesem Hintergrund dringend angeraten. Die derzeit schmerzenden Kontraste und die Wirkung der insbesondere für Fußgänger wenig attraktiven Verkehrsschneise könnten zumindest abgemildert werden. Vor diesem Hintergrund sollte beispielsweise die Wiederbebauung des Mittelstreifens der St. Petersburger Straße zwischen Pirnaischem Platz und Rathenauplatz in Erwägung gezogen werden.

Angemessene Strukturierung und Höhenentwicklung

Zum Schutz der Einzigartigkeit der Silhouette der Altstadt ist eine angemessene Höhenentwicklung der Bauten vorzusehen und für das Stadtbild auf den Maßstab der Platzstrukturen und Straßen zu achten. In diesem Sinne ist auch die Entwicklung des gesamten Bereiches bis zum Rathenauplatz schrittweise voranzutreiben. Eine Wiedergewinnung des historischen Straßenverlaufes der heutigen St. Petersburger Straße erscheint an dieser Stelle leider nicht möglich, ist aber für Maßnahmen zur Neugestaltung auch nicht zwingend notwendig.

Weitsichtige Stadtentwicklung oder kurzsichtiges Profitdenken?

Das Verfolgen rein ökonomischer Interessen muss an dieser Stelle zu recht kritisch hinterfragt werden, kann es doch unter aktuellen Umständen an dieser exponierten Stelle wohl kaum eine langfristig zufriedenstellende Lösung geben.  
Wir halten den Ansatz, die architektonischen Bausünden aus sozialistischer Zeit zu konservieren für falsch. Hingegen kann die Rückbesinnung auf den Genius Loci der Stadt ‒ den unverwechselbaren Geist des Ortes ‒  zeitgemäße und langfristig zufriedenstellende Lösungen bieten. Dies kann jedoch nur mit einem klaren Bekenntnis zur eigenen Bautradition erfolgen, ein Bekenntnis, welches sich durch einen ausgeprägten Gestaltungswillen und Mut zum Außergewöhnlichen manifestiert. Stadtplanung dabei wieder als einen kulturschaffenden Prozess zu begriffen, ist unser ambitioniertes Ziel. Dies sollte auch Ziel einer zukunftsorientierten Stadtverwaltung sein. 

Den Stadtraum wieder als Kulturlandschaft begreifen

Die Rekonstruktion des ehemaligen Kaiserpalastes (als Leitbau) sollte in diesem Zusammenhang als Option unvoreingenommen geprüft werden. Ein Gebäude in dieser extravaganten, anspruchsvollen Formsprache wäre dazu geeignet, einen imposanten, mutigen Akzent im Sinne einer entideologisierten Stadtreparatur zu setzen. Als Pendant zum trutzigen Bau des Polizeipräsidiums könnte hier etwas Einmaliges entstehen, was in seiner verspielten, beeindruckenden Ausdrucksweise eine stadtbildprägende und selbstbewusste Strahlkraft entfalten könnte. Ergänzend zu einer Rekonstruktion des Kaiserpalastes wäre an dieser Stelle eine Blockrandbebauung in kleinteiliger, ortstypischer Prägung mit revitalisierender Mischnutzung denkbar.

Die Stadt Dresden besitzt die historische Chance, im Zuge der mittelfristig anstehenden Reurbanisierungsmaßnahmen am Pirnaischen Platz einen weiteren Abschnitt des grünen Promenadenringes zu verwirklichen. Diesen Planungsansatz der Stadt können wir unter stadtklimatischen und gestalterischen Gesichtspunkten nur begrüßen. Der Baumbestand und ein zusätzlich zu schaffender Grünstreifen, könnten als Fuß- und Radweg entlang der Nord-Süd-Achse dienen. In der Wechselwirkung mit einer kleinteiligen Architektur könnte ein Platz mit hohem Wiedererkennungswert und hoher Verweilqualität geschaffen werden.

Zur Ausarbeitung eines entsprechenden verkehrsplanerischen Konzeptes erscheint es im Vorfeld sinnvoll, zeitnah zu diesem Thema eine Machbarkeitsstudie anzustreben; 
daran anschließend könnte dann ein internationales Wettbewerbsverfahren die besten Ideen liefern.

Neue Ansätze wagen!

Im Zuge einer  öffentlich zu führenden, fairen Debatte, ist es unsere Intention, die Freude am städtebaulichen Gestalten als ein demokratischer Prozess wieder zu entdecken und im Sinne hoher gesellschaftlicher Akzeptanz zu nutzen. 
Die lang bestehenden Nachkriegsdefizite wie sie am Pirnaischen Platz in Erscheinung treten, müssen endlich zeitgemäß gelöst werden. Der Mangel an planerischer Vorarbeit muß als Zeichen totaler Visions- und Anspruchslosigkeit endlich überwunden werden.

Stadtrat und Verwaltung sind unter Einbezug der Stadtgesellschaft aufgefordert:

a) Visionen zum Gebiet im Zuge einer öffentlich zu führenden Debatte zu diskutieren, 
b) Potenziale durch Ideenwettbewerbe auszuloten, um 
c) letztlich zu einer verbindlichen Rahmen- und Bebauungsplanung zu kommen.
d) Aufnahme von Einzelforderungen der bürgerlichen Interessengruppen (wie  StadtbilDD) 

Wir sehen hier in erster Linie Herrn Oberbürgermeister Hilbert in der Pflicht, durch entsprechende Anträge gemeinsam mit Politik und Verwaltung, das Thema aufzugreifen, um die geplanten Sanierungsarbeiten am Hochhaus Grunaer Straße 5 auszusetzen und mittelfristig die oben genannten Schritte zur Neugestaltung des Pirnaischen Platzes einzuleiten.  Alle in diesem Zusammenhang stehenden Entscheidungen müssen transparent kommuniziert werden. Dies gilt vor allem für die Vorgaben und die Ausarbeitung eines Rahmenplanes im Zuge eines anzustrebenden, öffentlichen Wettbewerbs für den gesamten Platzraum, sowie die angrenzenden Zonen Rathenauplatz und Georgplatz.

Für alle Schritte dieses Prozesses stehen jedem Beteiligten die Überlegungen der Bürgerinitiative StadtbilDDresden zur Verfügung.

Vorschläge zur Stadtraumgestaltung des Pirnaischen Platzes 
Folgende Visualisierung zeigt die Ideen von StadtbilDDresden, welche den Pirnaischen Platz in seiner Form für die Zukunft fit und wieder für den Menschen erlebbar machen können. Der Bereich des derzeit noch existenten Hochhauses wurde von uns durch eine Blockrandbebauung ersetzt, welche durch einen teilweisen Rückbau und moderne Ergänzung des Bestandsgebäudes erreicht werden kann. Positive Beispiele gibt es für einen solchen Prozess bereits in Berlin und Leipzig. Synergieeffekte wären, dass die Silhouette der Stadt von diesem Bau freigestellt würde und es entstünde mehr Wohnraum, welcher gleichzeitig das Stadtgefüge an dieser Stelle positiv korrigieren könnte.

Die schwarzen Gebäude sind bereits existierende Bauten. Markant das Polizeipräsidium, das Kurländer Palais, die Wohnbauten an der Grunaer Straße und das Carolinum.

Stadtbild Dresden - die Bürgerinitiative für Dresdner Baukultur hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

Positionspapier Pirnaischer Platz [gesamt]

Im Zuge der Diskussion um das Hochhaus am Pirnaischen Platz und der Planung zum Innenstadtring erscheint es aus unserer Sicht geboten, den Blick nicht nur auf die Zukunft eines höchst umstrittenen Gebäudes zu richten, sondern vielmehr den Fokus auf städtebauliche Ansätze zu lenken, mit dem Ziel an dieser Stelle ganzheitliche, tragfähige Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Zur Ausgangslage

Die derzeitige bauliche Situation des Pirnaischen Platzes zeigt ein Szenario, welches man in einer Großwohnsiedlung an der Peripherie, nicht aber an einem zentralen Knotenpunkt am Randes des kulturhistorischen Zentrums einer Landeshauptstadt und einer sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ bewerbenden Stadt verorten würde. Aufgrund dieser Tatsache lässt sich ein unmittelbares Handlungserfordernis für die Neuordnung des Stadtraumes ableiten.

Der Pirnaische Platz in seiner derzeitigen Erscheinung ist lediglich als Verkehrsknotenpunkt und wahlweise als „Unort“ zu definieren. Großstädtisches Flair und Verweilqualität sucht man hier vergebens. Die leeren Flächen entlang der überbreiten St. Petersburger Straße und der Grunaer Straße nehmen den bedeutenden Baudenkmalen des kulturhistorischen Zentrums jeglichen Maßstab und koppeln die Pirnaische Vorstadt vom Zentrum ab. Die ineffektive Nutzung der Grundstücke zeigt bis heute eine Flächenverschwendung im großen Stil an, die sich auf das Aufbaugesetz von 1950, die im Zuge dessen durchgeführten Enteignungen von Grund und Boden und die städtebaulichen Ideologie der damaligen Zeit zurückführen lässt. Die Kunst- und Kulturstadt Dresden erscheint an dieser städtebaulich sensiblen Stelle als eine zerstörte und von einem missglückten Wiederaufbau gezeichnete Stadt, in der dem Autoverkehr bei der Gestaltung der Platzanlage ein weitreichender Vorrang eingeräumt wurde.

Das Vorhandensein von standardisierten Plattenbauten und Hochhäusern stellt gerade im Bereich der innerstädtischen Übergangszone die Unverwechselbarkeit des Dresdner Stadtbildes in Frage. Bauten desselben Typs wurden auch in anderen Städten der DDR errichtet, können somit nicht als explizit dresdentypisch (im Sinne von erhaltenswert) bezeichnet werden. Sie wirken kontrastierend und stehen punktuell der sich momentan unbedingt nötigen und verfolgten Reurbanisierung im Wege. Eine Sanierung des Hochhauses am Pirnaischen Platz mit einer Verbreiterung und Erhöhung, wäre demnach der völlig falsche Ansatz; die Chance auf eine zeitgemäße Form der Stadtreparatur wäre damit auf weitere Jahrzehnte vertan.

Entwicklung zeitgemäßer Perspektiven

Im Grenzbereich des kulturhistorischen Zentrums liegend, kommt dem Pirnaischen Platz heute mehr denn je eine Vermittlerfunktion zu. Diese Aufgabe kann jedoch nur durch ein bewusstes Anknüpfen an den Vorkriegszustand gelöst werden. Dies gilt vor allem für städtebauliche Fragen, im geringeren Maße aber auch für Überlegungen hinsichtlich der Architektur. Die Verkleinerung der unbebauten Flächen durch bauliche Verdichtung (Blockrandbebauung/geschlossene Bebauung) sollte hier oberste Priorität genießen. Auf diese Weise ließe sich die Wirkung des Überdimensionierten und Maßstabslosen zukunftsorientiert korrigieren und in eine angleichende, entstehende Umgebung einbinden.

Aufgabe einer weitsichtigen Stadtplanung sollte es sein, am Pirnaischen Platz eine Übergangszone zu schaffen, um den gegenwärtig in der Pirnaischen Vorstadt vorherrschenden Siedlungsbau und die Altstadt zu verknüpfen und als städtebauliche Einheit erlebbar zu machen.

Die Idee den Platz durch eine Blockrandbebauung neu zu fassen, ihm durch anspruchsvolle regionaltypische Architektur weltstädtisches Gepräge zurück zu geben, erscheint vor diesem Hintergrund dringend angeraten. Die derzeit schmerzenden Kontraste und die Wirkung der insbesondere für Fußgänger wenig attraktiven Verkehrsschneise könnten zumindest abgemildert werden. Vor diesem Hintergrund sollte beispielsweise die Wiederbebauung des Mittelstreifens der St. Petersburger Straße zwischen Pirnaischem Platz und Rathenauplatz in Erwägung gezogen werden.

Angemessene Strukturierung und Höhenentwicklung

Zum Schutz der Einzigartigkeit der Silhouette der Altstadt ist eine angemessene Höhenentwicklung der Bauten vorzusehen und für das Stadtbild auf den Maßstab der Platzstrukturen und Straßen zu achten. In diesem Sinne ist auch die Entwicklung des gesamten Bereiches bis zum Rathenauplatz schrittweise voranzutreiben. Eine Wiedergewinnung des historischen Straßenverlaufes der heutigen St. Petersburger Straße erscheint an dieser Stelle leider nicht möglich, ist aber für Maßnahmen zur Neugestaltung auch nicht zwingend notwendig.

Weitsichtige Stadtentwicklung oder kurzsichtiges Profitdenken?

Das Verfolgen rein ökonomischer Interessen muss an dieser Stelle zu recht kritisch hinterfragt werden, kann es doch unter aktuellen Umständen an dieser exponierten Stelle wohl kaum eine langfristig zufriedenstellende Lösung geben.
Wir halten den Ansatz, die architektonischen Bausünden aus sozialistischer Zeit zu konservieren für falsch. Hingegen kann die Rückbesinnung auf den Genius Loci der Stadt ‒ den unverwechselbaren Geist des Ortes ‒ zeitgemäße und langfristig zufriedenstellende Lösungen bieten. Dies kann jedoch nur mit einem klaren Bekenntnis zur eigenen Bautradition erfolgen, ein Bekenntnis, welches sich durch einen ausgeprägten Gestaltungswillen und Mut zum Außergewöhnlichen manifestiert. Stadtplanung dabei wieder als einen kulturschaffenden Prozess zu begriffen, ist unser ambitioniertes Ziel. Dies sollte auch Ziel einer zukunftsorientierten Stadtverwaltung sein.

Den Stadtraum wieder als Kulturlandschaft begreifen

Die Rekonstruktion des ehemaligen Kaiserpalastes (als Leitbau) sollte in diesem Zusammenhang als Option unvoreingenommen geprüft werden. Ein Gebäude in dieser extravaganten, anspruchsvollen Formsprache wäre dazu geeignet, einen imposanten, mutigen Akzent im Sinne einer entideologisierten Stadtreparatur zu setzen. Als Pendant zum trutzigen Bau des Polizeipräsidiums könnte hier etwas Einmaliges entstehen, was in seiner verspielten, beeindruckenden Ausdrucksweise eine stadtbildprägende und selbstbewusste Strahlkraft entfalten könnte. Ergänzend zu einer Rekonstruktion des Kaiserpalastes wäre an dieser Stelle eine Blockrandbebauung in kleinteiliger, ortstypischer Prägung mit revitalisierender Mischnutzung denkbar.

Die Stadt Dresden besitzt die historische Chance, im Zuge der mittelfristig anstehenden Reurbanisierungsmaßnahmen am Pirnaischen Platz einen weiteren Abschnitt des grünen Promenadenringes zu verwirklichen. Diesen Planungsansatz der Stadt können wir unter stadtklimatischen und gestalterischen Gesichtspunkten nur begrüßen. Der Baumbestand und ein zusätzlich zu schaffender Grünstreifen, könnten als Fuß- und Radweg entlang der Nord-Süd-Achse dienen. In der Wechselwirkung mit einer kleinteiligen Architektur könnte ein Platz mit hohem Wiedererkennungswert und hoher Verweilqualität geschaffen werden.

Zur Ausarbeitung eines entsprechenden verkehrsplanerischen Konzeptes erscheint es im Vorfeld sinnvoll, zeitnah zu diesem Thema eine Machbarkeitsstudie anzustreben;
daran anschließend könnte dann ein internationales Wettbewerbsverfahren die besten Ideen liefern.

Neue Ansätze wagen!

Im Zuge einer öffentlich zu führenden, fairen Debatte, ist es unsere Intention, die Freude am städtebaulichen Gestalten als ein demokratischer Prozess wieder zu entdecken und im Sinne hoher gesellschaftlicher Akzeptanz zu nutzen.
Die lang bestehenden Nachkriegsdefizite wie sie am Pirnaischen Platz in Erscheinung treten, müssen endlich zeitgemäß gelöst werden. Der Mangel an planerischer Vorarbeit muß als Zeichen totaler Visions- und Anspruchslosigkeit endlich überwunden werden.

Stadtrat und Verwaltung sind unter Einbezug der Stadtgesellschaft aufgefordert:

a) Visionen zum Gebiet im Zuge einer öffentlich zu führenden Debatte zu diskutieren,
b) Potenziale durch Ideenwettbewerbe auszuloten, um
c) letztlich zu einer verbindlichen Rahmen- und Bebauungsplanung zu kommen.
d) Aufnahme von Einzelforderungen der bürgerlichen Interessengruppen (wie StadtbilDD)

Wir sehen hier in erster Linie Herrn Oberbürgermeister Hilbert in der Pflicht, durch entsprechende Anträge gemeinsam mit Politik und Verwaltung, das Thema aufzugreifen, um die geplanten Sanierungsarbeiten am Hochhaus Grunaer Straße 5 auszusetzen und mittelfristig die oben genannten Schritte zur Neugestaltung des Pirnaischen Platzes einzuleiten. Alle in diesem Zusammenhang stehenden Entscheidungen müssen transparent kommuniziert werden. Dies gilt vor allem für die Vorgaben und die Ausarbeitung eines Rahmenplanes im Zuge eines anzustrebenden, öffentlichen Wettbewerbs für den gesamten Platzraum, sowie die angrenzenden Zonen Rathenauplatz und Georgplatz.

Für alle Schritte dieses Prozesses stehen jedem Beteiligten die Überlegungen der Bürgerinitiative StadtbilDDresden zur Verfügung.

Vorschläge zur Stadtraumgestaltung des Pirnaischen Platzes
Folgende Visualisierung zeigt die Ideen von StadtbilDDresden, welche den Pirnaischen Platz in seiner Form für die Zukunft fit und wieder für den Menschen erlebbar machen können. Der Bereich des derzeit noch existenten Hochhauses wurde von uns durch eine Blockrandbebauung ersetzt, welche durch einen teilweisen Rückbau und moderne Ergänzung des Bestandsgebäudes erreicht werden kann. Positive Beispiele gibt es für einen solchen Prozess bereits in Berlin und Leipzig. Synergieeffekte wären, dass die Silhouette der Stadt von diesem Bau freigestellt würde und es entstünde mehr Wohnraum, welcher gleichzeitig das Stadtgefüge an dieser Stelle positiv korrigieren könnte.

Die schwarzen Gebäude sind bereits existierende Bauten. Markant das Polizeipräsidium, das Kurländer Palais, die Wohnbauten an der Grunaer Straße und das Carolinum.
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PARTIZIPATION
Pirna zeigt wie´s geht: "Das für uns Wider wird jetzt im Rahmen einer Bürgerbefragung diskutiert" - Der Souverän als aktiver Mitgestalter!
Wenn Politik und Verwaltung das Thema Städtebau endlich auch in Dresden als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreifen, d.h. bei Entscheidungen den Mehrheitswillen respektieren, stehen die Chancen gut, tragfähige Lösungen von hoher gesellschaftlichr Akzeptenz zu erzielen.

www.youtube.com/watch?v=Nnm7oFxKMUI
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Die Meinung der Pirnaer ist gefragt! Bis Mitte November können die Einwohner der Stadt ihre Stimme abgeben, pro oder kontra Lückenbebauung am Markt.